Yum mit Proxy

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Dieser Artikel ist Teil der Tipps & Tricks Sammlung

Ist der Datenverkehr durch einen Proxy geführt, häufig in Firmen und Universitäten der Fall.
Sind folgende Konfigurationen notwendig

Die einfachste Möglichkeit


ist die Datei /etc/yum.conf erweitern:

Folgenden Eintrag hinzufügen.

proxy=http://proxy.domain:3128



Wie in

[root@sonne ~]# man yum.conf 

beschrieben.


Weitere Möglichkeiten sind:

Umgebungsvariable(n) http_proxy,.. setzen:

Für sh, ksh und bash Benutzer

[root@sonne ~]# http_proxy="http://proxy.domain:3128/"
[root@sonne ~]# ftp_proxy="http://proxy.domain:3128/"
[root@sonne ~]# export http_proxy
[root@sonne ~]# export ftp_proxy

Für csh und tcsh Benutzer

[root@sonne ~]# setenv http_proxy "http://proxy.domain:3128"
[root@sonne ~]# setenv ftp_proxy "http://proxy.domain:3128"

mit

[root@sonne ~]# env 

oder

[root@sonne ~]# env | grep proxy

wird der gesetzte Eintrag überprüft. Der Eintrag erscheint in der Ausgabeliste von env.

bzw. mit Benutzerauthentifizierung am Proxy:

[root@sonne ~]# http_proxy="http://user:pass@proxy.domain:3128/"
[root@sonne ~]# ftp_proxy="http://user:pass@proxy.domain:3128/"
[root@sonne ~]# export http_proxy
[root@sonne ~]# export ftp_proxy

Dabei sind proxy, domain und Portnummer an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Wird http_proxy einmalig gesetzt, sind die obigen Zeilen in der Shell einzugeben.

Variablen dauerhaft setzen

Natürlich kann man diese Variablen auch dauerhaft setzen, dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • diese Zeilen werden für einen Benutzer (z.B. root) in ~/.bash_profile eingetragen
  • diese Zeilen werden in /etc/profile gesetzt - dies betrifft dann alle Benutzer, systemweit.