VMware Server
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Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
Im Unterschied zum VMware-Player kann der VMware-Server auch einfach neue virtuelle Maschinen anlegen und diese verändern. Es ist damit ein normaler Betrieb eines beliebigen Betriebssystems in einer virtuellen Umgebung möglich.
Notwendige RPM installieren
Zuerst wird die Kernel-Version ermittelt.
uname -r
Die Ausgabe sieht je nach verwendetem Kernel ungefähr so aus
2.6.32.9-70.fc12.x86_64
Nun die Pakete installieren.
Bei einem von einer LiveCD installierten x86_64 System sind aktuell noch folgende Pakete zu installieren
Bei einem von der InstallationsDVD installierten x86_64 System wird noch folgendes Paket benötigt
VMware-Installation
Zuerst laden wir uns die aktuelle Version 2.0.2 im TAR Format von der VMware-Homepage herunter. Der Grund weshalb wir VMWare in der TAR Version benötigen ist, daß diese Version im Zusammenhang mit der Kernel Version 2.6.31 und 2.6.32 gepatcht werden muß.
Dieses Beispiel funktioniert sowohl für die x86_64 Version VMware-server-2.0.2-203138.x86_64.tar.gz
als auch für die 32-bit Version VMware-server-2.0.2-203138.i386.tar.gz.
Patch für Kernel 2.6.3x
Nachdem wir die VMWare Software herunter geladen haben benötigen wir noch ein Patch Skript, welches wir von hier herunterladen. Nun muß das Skript noch Ausführbar gemacht werden mit:
chmod +x vmware-server-2.0.x-kernel-2.6.3x-install.sh
und anschliessend wird das Patch Skript mit Angabe des Verzeichnisses, in welchem sich das tarball-Archiv der VMWare Server Software befindet, aufgerufen:
./vmware-server-2.0.x-kernel-2.6.3x-install.sh /tmp
Konfiguration
Zur Konfiguration von VMware muss ein Perl-Script gestartet werden, welches die entsprechenden Einstellungen vornimmt.
Der VMware-Server sollte nun ohne größere Probleme starten (falls als Windowmanager Fluxbox verwendet wird, erscheint eine Fehlermeldung, dass "libcairo" nicht gefunden werden konnte, dies stellt allerdings kein Problem dar, da VMware trotzdem startet).
Standardmäßig erfolgt der Zugriff auf den Server über einen Web-Browser unter der Adresse
http://127.0.0.1:8222
oder
https://127.0.0.1:8333
Sollte der Server "nicht erreichbar" sein, hilft wahrscheinlich folgendes:
#service vmware-mgmt restart
Zugriff auf physikalische Partitionen in Fedora ermöglichen
Um beispielsweise eine bestehende Windows-Installation, die auf der Partition /dev/sda1 liegt mit VMWare als virtuelle Maschine (VM) zu laden, oder einer neu erstellten virtuellen Maschine eine physikalische Partition zuzuweisen, benötigt man Zugriff auf /dev/sda1.
Im Netz findet man den Hinweis, der Benutzer welcher vmware ausführt, müsse einfach in die Gruppe disk hinzugefügt werden. Unter einer Standard-Installation von Fedora 7 reicht das nicht ganz.
ll /dev/sda1
zeigt einem unter anderm folgendes:
brw-r----- 1 root disk 3, 1 10. Apr 2007 /dev/sda1
was man aber bräuchte, wäre:
brw-rw---- 1 root disk 3, 1 10. Apr 2007 /dev/sda1
damit die Mitglieder der Gruppe disk auch Schreibzugriff auf /dev/sda1 haben.
Nun könnte man als root mit
den Fehler beheben, doch nur bis zum nächsten Neustart.
In der Datei /etc/udev/rules.d/50-udev-default.rules findet man
# all block devices SUBSYSTEM=="block", GROUP="disk", MODE="0640" KERNEL=="root", GROUP="disk", MODE="0640"
und dieser sorgt dafür, das nach dem Reboot die Schreibrechte wieder weg sind.
Wenn man diesen Abschnitt in
# all block devices SUBSYSTEM=="block", GROUP="disk", MODE="0660" KERNEL=="root", GROUP="disk", MODE="0640"
abändert, dann haben ab dem nächsten Neustart alle Mitglieder der Gruppe disk Schreibzugriff auf alle Block-Devices, also /dev/hd*, dev/sd* ...
es mag elegantere Möglichkeiten geben, dies nur für bestimmte Devices zu ändern, jedoch kenne ich die dafür notwendige Vorgehensweise nicht.
Anmerkungen zum Zugriff auf physikalische Partitionen
Keinesfalls sollte man einer VM Zugriff auf gemountete Partitionen gewähren, damit zerschießt man sich das Dateisystem auf der betroffenen Partiton. Ebenfalls sollte niemals eine Partiton in Linux gemountet werden, wenn zuvor die VM nicht heruntergefahren, sondern nur "suspended" wurde und umgekehrt.
Eine lauffähige Windowsinstallation als VM in Linux zu benutzen hat den Vorteil, dass man auch wenn Linux oder VMWare mal nicht mehr zum Laufen zu bringen sind, immer noch von der Windows-Partiton booten und das System dort auch nativ weiter benutzen kann.
Alternativen
Benchmark
Ein Vergleich zwischen Virtualbox, Qemu und VMware-Player (Englisch):
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