VMware Player

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Dieser Artikel ist Teil der HOWTO Sammlung

Dieser Artikel beschreibt, wie man den VMware Player oder VMware selbst unter Fedora Core installiert.

Inhaltsverzeichnis

Installation

VMware stellt für den VMware-Player oder VMware ein rpm-Paket bereit, was direkt mit rpm installiert werden kann. Im Falle des VMware-Players findet sich das rpm-Paket auf dieser Seite, die Installation erfolgt dann mit:

[root]# rpm -Uvh VMware-player-*.rpm


Konfiguration

Wichtig Wichtig:

Dieser Prozess muss nach jedem Kernel-Update von Fedora wiederholt werden. VMware startet sonst nicht, sondern bricht mit einer Fehlermeldung ab.

Um die Konfiguration von VMware-Player oder VMware abzuschließen, müssen vorher einige Pakete auf dem System installiert sein:

  • kernel-devel
  • gcc-c++
  • make

Diese sind in dem Fedora Core Repository enthalten, und können mit Pirut oder in der Bash mit yum installiert werden:

[root]# yum install kernel-devel gcc-c++ make

Die Konfiguration erfolgt mit dem Programm vmware-config.pl, dass in der Konsole als root ausgeführt werden muss:

[root]# vmware-config.pl

Das daraufhin startende Konfigurationsprogramm fragt eine Reihe von Parametern ab - bei einer normalen Konfiguration können dabei aber alle vorgeschlagenen Werte übernommen werden. Diese automatische Übernahme kann auch mit dem Befehl

[root]# vmware-config.pl -d

direkt erzwungen werden.

Mögliche Probleme

Es kann passieren, dass durch die Kernel-Updates bei Fedora Core die Konfiguration der VMware oder des VMware-Players fehl schlägt. In einem solchen Falle muss die neueste Version der Datei vmware-any-any-update*.tar.gz z.B. von hier, cvut.cz oder vmmatrix.net heruntergeladen werden. Diese muss irgendwo gespeichert und entpackt werden, entweder mit einem grafischen Dateimanager wie Nautilus oder Konqueror, oder mit der Kommandozeile:

tar -xzf vmware-any-any-update*.tar.gz

In dem so entstandenen Verzeichnis muss man als root die Datei runme.pl ausführen

[root]# ./runme.pl

und den Anweisungen folgen. Da das Script dann auch die Konfiguration des VMware-Players/von VMware übernimmt, ist man danach fertig, und kann den VMware-Player/VMware starten.

Ob diese Hilfe gebraucht wird oder nicht, hängt von den Versionen des benutzten Kernels und des benutzten VMware-Players ab. Folgende Versionen arbeiten auf jedem Fall zusammen:

kernel: 2.6.17-1.2174_FC5
VMware-Player: 1.0.2-29634

Hier noch ein Hinweis zur Problemlösung: "VMware Server on FC5" auf FedoraNEWS.ORG

Aktuelle Version des VMWare Player

Die aktuellste Version ist derzeit 2.0 Build: 45731 vom 09.05.07

Erstellen von eigenen VMWare Images

Wer sein eigenes VMWare Image erzeugen möchte kann das mit dem Tool Easyvmx tun, ohne VMWare Server/ESX/GSX/Workstation etc. installieren zu müssen. Die erstellten Konfigurationsdateien lassen sich anstandslos im Player öffnen.