VMware - eine neue virtuelle Maschine anlegen

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Thema

Was macht eine neue, leere virtuelle Maschine für VMware aus?
Eine neue, leere virtuelle Maschine besteht nur aus einer Text-Datei zur Konfiguration und mindestens einer Datei für die virtuelle Festplatte. Eine solche leere virtuelle Maschine kann angelegt und beliebig oft kopiert werden, ohne Lizenzverstöße zu begehen, weil darin noch keine Software installiert ist, die eventuell Lizenzkosten verursachen könnte.

Anlegen einer virtuellen Maschine mit VMware Server

Eine virtuelle Maschine kann bequem mit dem kostenlosen VMware Server angelegt werden.
Aus Übersichtsgründen jede virtuelle Maschine in ein eigenes Unterverzeichnis installieren.
Bei ausreichend freiem Speicherplatz auf der Festplatte des Wirtsystems sollte der Speicherplatz gleich fest zugewiesen werden, was Performancevorteile ergeben kann.

Anmerkung Anmerkung: Beim Anlegen der Festplattendatei den Speicherplatz noch nicht fest zuweisen,

damit die Datei nicht von Anfang an so groß ist.

Anlegen einer virtuellen Maschine mit VMware Player

Hintergrundinformationen

Mit dem VMware Player kann ebenfalls eine neue virtuelle Maschine angelegt werden. Allerdings sind hierzu keine Schritte mit VMware Player direkt möglich, sondern ein manuelles Erstellen wird mit Hilfe eines Texteditors und einem Grundgerüst einer virtuellen Maschine erzielt.
Zu den verschiedenen VMware Versionen hat Stefan Becker eine hervorragende Abhandlung VMware bei linuxforen.de geschrieben. Dort findet man auch ein Dateiarchiv blankimg.tar.gz für neue, leere virtuelle Maschinen.

Dateien anlegen

Aus diesem Dateiarchiv benötigt man die Konfigurationsdatei "blank.vmx" sowie eine der Dateien für die virtuellen Festplatten, je nach benötigter Größe, z.B. die Datei "blank_img_2GB.vmdk" für eine 2 GB große virtuelle Festplatte. Diese beiden Dateien kopiert man am besten in ein leeres Verzeichnis je virtueller Maschine und stellt anschließend in der Konfigurationsdatei die gewünschten Optionen mit einem Texteditor ein. Je nach persönlicher Vorliebe können die Dateinamen der beiden Dateien verändert werden, solange der Dateiname für die virtuelle Festplatte in der Konfigurationsdatei entsprechend angepaßt wird.

Erstes Starten der neuen virtuellen Maschine

Mit dem VMware Player kann die soeben konfigurierte virtuelle Maschine aufgerufen werden. Dabei "bootet" die virtuelle Maschine z.B. von einer GNU/Linux CD im tatsächlich vorhandenen CD-ROM Laufwerk des tatsächlichen Rechners. Zu beachten ist, daß die virtuelle Festplatte weder partitioniert, noch formatiert ist. Dies kann mit den bordeigenen Werkzeugen des von CD-ROM gestarteten Betriebssystems innerhalb der virtuellen Maschine erfolgen. Im Anschluß daran wird das Betriebssystem in die virtuelle Maschine installiert. Für lizenzpflichtige Betriebssysteme, wie z.B. Microsoft Windows, sind hierbei die geltenden Lizenzbestimmungen zu beachten.