Util-linux

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Paket mit grundlegenden Programmen. Viele Programme sind sehr Linux-nah (lowlevel)
Projektseite: http://kernel.org/~kzak/util-linux/

Einleitung
Neben Linux, coreutils, glibc und Bash eine der wichtigsten Programmsammlungen in Fedora.
Wie der Titel schon zeigt handelt es sich hier um wirklich fundamentale Programme welche in der Shell ausgeführt werden können.
Die meisten der Programme erlauben das Einbinden und Erstellen von Massenspeicherpartitionen und die Kontrolle der internen Uhr (als Gerät).

Diese Programmsammlung sollte jedem erfahrenen GNU/Linux-Nutzer bekannt sein. Je mehr Erfahrungen im Umgang mit Bash und den util-linux gesammelt werden, desto überflüssiger werden oft andere Programme. Im Internet finden sich oft zahlreiche Artikel mit sogenannten Tipps und Tricks im Umgang mit GNU/Linux welche lediglich darauf hin deuten dass der jeweilige Nutzer seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.
Schlimmer noch wenn GNU/Linux Administratoren nicht im Umgang mit den util-linux geschult wurden. Im übrigen gewährt der Blick in die C-Programme einen tiefen Einblick in das Betriebssystem. Und es spart enorm viel Zeit auf der Suche nach "Werkzeugen" um informationstechnische Probleme zu lösen. Manch einer kommt sogar auf die Idee Dinge zu programmieren die bereits seit Jahrzehnten vorhanden sind. Die util-linux sind auch Grundlage für Tausende von anderen Programmen in der Welt der IT.

Bedienung

Der Parameter --help gibt meist Auskunft über zulässige Parameter

$ whatis $Programmname

gibt eine Kurzbeschreibung aus.

$ man $Programmname

gibt oft deutlich mehr Informationen über ein Programm aus.

Weitere Informationen sind in:

/usr/share/doc/util-linux-*/


/bin
/bin enthält Programme die von Nutzern und Systembetreibern genutzt werden können auch wenn kein anderes Dateisystem eingehängt wurde ( z.B. Einzelnutzer-Modus ). Programme die von Skripten aufgerufen werden dürfen hier auch liegen.
Unterverzeichnisse in /bin sind nicht erlaubt.

dmesg - 
findmnt -
kill -
login -
lsblk -
more -
mount -
taskset -
umount -

/sbin : System binaries

addpart - 
agetty -
blkid -
blockdev -
cfdisk -
clock -
ctrlaltdel -
delpart -
fdisk -
findfs -
fsck -
fsck.cramfs -
fsfreeze -
fstrim -
hwclock -
losetup -
mkfs -
mkfs.cramfs -
mkswap -
nologin -
partx -
pivot_root -
sfdisk -
swaplabel -
swapoff -
swapon -
switch_root -
wipefs -

/usr/bin : Primärer Ort für System-Programme

cal - 
chfn -
chrt -
chsh -
col -
colcrt -
colrm -
column -
cytune -
ddate -
fallocate -
flock -
floppy -
getopt -
hexdump -
i386 -
ionice -
ipcmk -
ipcrm -
ipcs -
isosize -
kill -
linux32 -
linux64 -
logger -
look -
lscpu -
mcookie -
namei -
rename -
renice -
rev -
script -
scriptreplay -
setarch -
setsid -
setterm -
tailf -
ul -
unshare -
uuidgen -
whereis -
write -

/usr/sbin

fdformat - 
hwclock -
ldattach -
readprofile -
rtcwake -
tunelp -

Die Programme in coreutils können nach Zweck gruppiert werden:

...tbd...
Eine feinere Aufteilung nach Aufgaben:
...tbd...
Im Zusammenspiel wie in der Einleitung beschrieben können die Programme wie folgt genutzt werden:
...tbd...


...tbd...Überblick auf die Verzeichnisstruktur von Fedora
...tbd...FSH