UFS
Aus Fedorawiki.de
Inhaltsverzeichnis |
Mounten von Unix-Slices unter Linux
Um dementsprechende Dateisysteme mounten zu können, müssen die dafür benötigten Module vorhanden und geladen sein.
Da die meisten, die ein Unix zusätzlich verwenden, damit vertraut sind wie die passenden Module heißen und wie man diese einbindet, sollte keine weitere Erläuteung notwendig sein. Falls die passenden Module fehlen, so ist der Kernel zu compilieren.
Auslesen der Slices
Bei diesem Beispiel befindet sich Solaris auf der ersten Partition der zweiten Festplatte.
fdisk -l /dev/hdb
ergibt folgenes Ergebnis:
Platte /dev/hdb: 120.0 GByte, 120034123776 Byte 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 14593 Zylinder Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/hdb1 * 1 6226 50010313+ bf Solaris /dev/hdb2 6227 14593 67207927+ 83 Linux
Sind die passenden Module installiert, kann man beim Bootup darauf achten wie die Slices verteilt sind. Da dies aber oft übersehen wird (bzw. die Informationen zu schnell vorbeirauschen) oder man im "quiet mode" gar nichts sieht, sind dmesg oder auch die Datei /var/log/messages eine große Hilfe. Dort gibt es in diesem Fall den Eintrag
hdb1: <solaris: [s0] hdb5 [s1] hdb6 [s2] hdb7 [s7] hdb8 >
Hier sieht man die hd-Aliase für die Slices.
Mounten der Slices
Im Normalfall ist bekannt, welches Slice für den Mount-Punkt unter Unix zuständig ist. Bezogen auf das obige Beispiel wären dies:
[s0] hdb5 / [s7] hdb8 /export/home/
Manuelles Mounten
Bezogen auf das Beispiel lauten die Befehle:
mount -t ufs -o ufstype=sunx86,ro /dev/hdb5 /mnt/Solaris
und
mount -t ufs -o ufstype=sunx86,ro /dev/hdb5 /mnt/Solaris/export/home
Automatisches Mounten
Hier ist lediglich der passende Eintrag in der Datei /etc/fstab vorzunehmen.
| |
Wichtig: Die Reihenfolge muss eingehalten werden! |
Zum Beispiel:
/dev/hdb5 /mnt/Solaris ufs ufstype=sunx86,ro 0 0 /dev/hdb8 /mnt/Solaris/export/home ufs ufstype=sunx86,ro 0 0