TARGA DataBox NDAS 400
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Network Direct Attached Storage (NDAS) bezeichnet Speichermedien (meist Festplatten), die ohne einen PC oder Server direkt an ein Netzwerk angeschlossen werden können und auf dem Zielsystem wie ein lokaler Datenträger erscheinen. Die TARGA DataBox NDAS 400 (mit 400 GB Festplatte, Alugehäuse, Lüfter) verwendet einen originalen ximeta-Chipsatz und daher muss der ximeta-Treiber benutzt werden.
Notwendige RPM Pakete ermitteln und fehlende installieren
Zuvor sollte die Kernelversion ermittelt werden und geprüft werden, ob die dazugehörigen Pakete kernel-devel und kernel-headers installiert sind.
uname -r
Die Ausgabe sieht je nach verwendetem Kernel ungefähr so aus
2.6.25.10-86.fc9.i686
Nun überprüfen wir noch, ob das Kernel-devel Paket installiert ist.
rpm -q kernel-devel kernel-headers
Die Ausgabe sollte hier dann so aussehen, sie muss in der gleichen Version wie der Kernel vorliegen.
kernel-devel-2.6.25.10-86.fc9.i686 kernel-headers-2.6.25.10-86.fc9.i386
NDAS RPM Paketes für Fedora 9
Dies kann notwendig sein, wenn keine vorkompilierten RPM Pakete in der installierten Kernelversion vorliegen.
Herrunterladen der aktuellen TAR Pakete von
32bit OS x86_64 OS
Version für 32bit OS
wget http://code.ximeta.com/dev/current/linux/ndas-1.1-24.tar.gz
Version für 64bit OS
wget http://code.ximeta.com/dev/current/linux64/ndas-1.1-24.x86_64.tar.gz
Erstellen des RPM Paketes für Fedora 9
Ein Installationsanleitung findet man auf der Hauptseite von Ximeta.
Erstellen der RPM Pakete für i686.
rpmbuild -ta ndas-1.1-24.tar.gz --nodeps --target=i686
Die daraus resultierenden RPM Pakete können anschließend installiert werden.
Erstellt: /usr/src/redhat/SRPMS/ndas-kernel-1.1-2.6.25.10_86.fc9.i686.24.src.rpm Erstellt: /usr/src/redhat/RPMS/i686/ndas-kernel-1.1-2.6.25.10_86.fc9.i686.24.i686.rpm Erstellt: /usr/src/redhat/RPMS/i686/ndas-admin-1.1-24.i686.rpm
Die Installation der RPM-Paket erfolgt mit folgendem Kommando:
rpm -ivh ndas-kernel-1.1-2.6.25.10_86.fc9.i686.24.i686.rpm ndas-admin-1.1-24.i686.rpm
NDAS RPM Paket für Fedora 10 und kernel-2.6.27
Die ndas Version 1.1-24 bietet derzeit nur bis zur Kernel Version 2.6.26 Unterstützung. Damit sich ndas-1.1-24 auch mit dem von Fedora 10 installierten Kernel Version 2.6.27 kompilieren lässt, ist der folgende Patch notwendig.
Ticket: http://code.ximeta.com/trac-ndas/ticket/839
wget http://code.ximeta.com/dev/current/linux/ndas-1.1-24.tar.gz tar xfz ndas-1.1-24.tar.gz cd ndas-1.1-24 wget http://code.ximeta.com/trac-ndas/attachment/ticket/839/Linux2.6.27.patch?format=raw -O Linux2.6.27.patch patch -p1 <Linux2.6.27.patch cd .. tar cfz ndas-1.1-24.tar.gz ndas-1.1-24
NDAS RPM Paket für Fedora 10/11 mit kernel-2.6.29 2.6.30 und 2.6.31
Die ndas Version 1.1-24 bietet derzeit nur bis zur Kernel Version 2.6.26 Unterstützung. Damit sich ndas-1.1-24 auch mit dem von Fedora 10 und Fedora 11 installierten Kernel Version 2.6.29 kompilieren lässt, sind folgende beiden Patche Linux2.6.27.patch Linux2.6.28.patch.zip notwendig.
Ticket: http://code.ximeta.com/trac-ndas/ticket/839
wget http://code.ximeta.com/dev/current/linux/ndas-1.1-24.tar.gz tar xfz ndas-1.1-24.tar.gz cd ndas-1.1-24 wget http://code.ximeta.com/trac-ndas/attachment/ticket/839/Linux2.6.27.patch?format=raw -O Linux2.6.27.patch wget http://code.ximeta.com/trac-ndas/attachment/ticket/839/Linux2.6.28.patch.zip?format=raw -O Linux2.6.28.patch.zip wget http://code.ximeta.com/trac-ndas/attachment/ticket/1110/Linux2.6.31.patch unzip Linux2.6.28.patch.zip patch -p1 < Linux2.6.27.patch patch -p1 < Linux2.6.28.patch patch -p1 < Linux2.6.31.patch cd .. tar cfz ndas-1.1-24.tar.gz ndas-1.1-24
Erstellen des RPM Paketes für Fedora 10
Ein Installationsanleitung findet man auf der Hauptseite von Ximeta.
Erstellen der RPM Pakete für i686.
rpmbuild -ta ndas-1.1-24.tar.gz --nodeps --target=i686
Erstellen der RPM Pakete für x86_64
rpmbuild -ta ndas-1.1-24.x86_64.tar.gz --nodeps --target=x86_64
Die daraus resultierenden RPM Pakete können anschließend installiert werden.
Erstellt: /usr/src/redhat/SRPMS/ndas-kernel-1.1-2.6.29.6-93.fc10.i686.24.src.rpm Erstellt: /usr/src/redhat/RPMS/i686/ndas-kernel-1.1-2.6.29.6-93.fc10.i686.24.i686.rpm Erstellt: /usr/src/redhat/RPMS/i686/ndas-admin-1.1-24.i686.rpm
Installation der RPM Pakete
Die Installation der RPM-Pakete erfolgt mit folgendem Kommando:
rpm -ivh ndas-kernel-1.1-2.6.29.6-93.fc10.i686.24.i686.rpm ndas-admin-1.1-24.i686.rpm
jedoch kommt es derzeit bei der Installation zu einer Fehlermeldung:
Fehler: Fehlgeschlagende Abhängigkeiten: kernel = 2.6.29.6-93.fc10.i686 wird benötigt von ndas-kernel-1:1.1-2.6.29.6-93.fc10.i686.24.i686
und deshalb ist es notwendig die Pakete ohne Abhängigkeitprüfung mit der zusätzlichen Option --nodeps zu installieren:
rpm -ivh --nodeps ndas-kernel-1.1-2.6.29.6-93.fc10.i686.24.i686.rpm ndas-admin-1.1-24.i686.rpm
Prüfen ob das NDAS-Kernelmodul korrekt installiert ist
dmesg Ausgabe nach der Installation
dmesg | tail
ndas: Initializing NDAS driver version 1.1.24 ndas: Setting max request size to 64kbytes ndas: registering network interface eth1 ndas: registering network interface eth0 ndas: registered ndas device at major number 60
NDAS Device registrieren
Die NDAS ID (20Zeichen) und der NDAS key (5 Zeichen) sind auf dem Laufwerk aufgedruckt.
Danach wird folgende Meldung ausgegeben
'ndas_disc1' is registered successfully. Please find the slot # by
Slot Nummer der Platte ermitteln
Für jede Platte wird eine Slot Nummer ausgegeben.
Die Ausgabe hier ist 1
Sollte der Status der Platte nicht ermittelt werden können, dann verwenden wir das Kommando.
Die Ausgabe sieht dann ungefähr so aus
Name ID Key Serial Ver Status Slots ndas_disc1 GC9DXKV264S7CPE***** Yes 13221722 1 Online 1
NDAS Device aktivieren
Es gibt 3 Modis in denen die Festplatte aktiviert werden kann.
Lesen und schreiben mit:
Nur lesen mit:
Für GFS/OCFS2 Dateisysteme:
Bei erfolgreicher Aktivierung der Platte wird in etwa folgendes ausgegeben.
Block device /dev/ndas-13221722-0 is ready to use.
Ausserdem kann die maximale Transferrate mit dmesg ermittelt werden.
ndas-13221722-0: p1
ndas: /dev/ndas-13221722-0 enabled with 64 kbytes max trasfer unit
und die entsprechende Device unter der die Platte bzw. Partition angesprochen wird.
brw-r----- 1 root disk 60, 0 14. Mai 21:42 /dev/ndas-13221722-0p1
Partitionstabelle und Filesystem bei NDAS Geräten
Die Festplatte wird bereits mit mehreren vorformatierten Partitionen ausgeliefert, jedoch sind diese für den Einsatz unter Linux nicht sonderlich geeignet. Um sich die Partitionstabelle anzeigen zu lassen setzt man das folgende Kommando ab.
Partitionen löschen und neu erstellen
Dazu verwenden wird das Kommando fdisk
Mit den folgenden Optionen können Partitionen erstellt und gelöscht werden:
| Option | Effekt |
|---|---|
| n | neue Partition addieren |
| t | Partition System ID ändern |
| c | Win95 FAT32 |
| d | Partition löschen |
| p | primäre Partition (1-4) |
| m | fdisk Hauptmenü |
| w | Speichern und beenden |
Partition formatieren
In diesem Beispiel formatieren wir die Partition als ext3 Filesystem und vergeben das Label mit dem Namen ndas_disc1. Es ist jedoch fast jedes andere Filesystem möglich.
NTFS, FAT32, FAT16, ext2/3, ReiserFs, HPFS etc.
Beispiel für ext2
Beispiel für FAT32
Festplatte ins Filesystem einbinden
Nun erstellen wir uns ein Verzeichnis unter dem die Festplatte ins Dateisystem eingehängt wird
Nun wird die eingehängte Platte im Filesystem mit aufgelistet
Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/ndas-13221722-0p1
384578164 199232 364843492 1% /media/ndas_disc1
Automisches Einbinden der Festplatte für den Benutzer
Dazu editieren wir die Datei"/etc/fstab" mit dem Texteditor unserer Wahl und tragen die folgende Zeile am Ende der Datei /etc/fstab ein.
/dev/ndas-13221722:0p1 /media/ndas_disc1 ext3 defaults,user,noauto 0 0
Nun sollte es jedem Benutzer auf dem Rechner möglich sein, die Festplatte zu mounten.
mount /mnt/ndas_disc1
Schreibrechte zum mounten der Partition zulassen
Dazu editieren wir die Datei "/etc/fstab" mit dem Texteditor unserer Wahl und ändern die Zeile:
/dev/ndas-13221722-0p1 /media/ndas_disc1 vfat users,owner,rw,noauto 0 0
Die Optionen in der Datei /etc/fstab bedeuten:
| Option | Bedeutung |
|---|---|
| /dev/ndas-13221722-0p1 | hard drive partition |
| /media/ndas_disc1 | mount point where you want the disk mounted |
| ext3 | filesystem type |
| users | options to mount |
| owner | allow device owner to mount |
| rw | read and write permissions |
| noauto | do not mount at boot (otherwise will mount as root) |
| 0 0 | backup option (to dump, don't dump) and fsck option (don't fsck) |
Datentransferrate
Beim Kopieren von 10 GB VDR-Daten wurde eine theoretische Transferrate von 682 MB/min 11,3 MB/sec ermittelt.
Mit dem Kommando hdparm kann der ermittelte Wert nochmals geprüft werden.
hdparm -Tt /dev/ndas-13221722-0p1
/dev/ndas-13221722-0p1: Timing cached reads: 11580 MB in 2.00 seconds = 5795.04 MB/sec Timing buffered disk reads: 30 MB in 3.15 seconds = 9.54 MB/sec
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