Su

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Dieser Artikel ist Teil der Tipps & Tricks Sammlung

Wenn man sich auf der Kommandozeile bewegt, ist es ab und an nötig, Befehle als root einzugeben, um Dinge zu ändern, für die man sonst keine Rechte hätte.

Der dazu nötige Befehl ist su - set user. Gibt man diesen Befehl ohne weitere Argumente ein, wird man root. Im Forum taucht aber immer wieder die Frage auf, warum als root ein Befehl nicht gefunden werden kann. Die Ursache dafür ist meistens, dass man sich nicht "richtig" als root angemeldet hat und nur die Pfade vom bisherigen User übernommen werden.

Um die Pfade und Benutzer root zu übernehmen, muss dem Befehl ein "-" angehängt werden.

[user@linux]$ su -
Password:

Um Aktionen wie Programminstallationen, Updates oder Änderungen an Systemdateien vorzunehmen, reicht diese Vorgehensweise vollkommen aus. Aus dem Terminal heraus können auch alle benötigten X-Programme gestartet werden. Die Fedora-Konfigurationsprogramme beginnen z.B. (fast) alle mit system-. Ein doppelter Druck auf die TAB-Taste zeigt dann die verfügbaren Programme an.


Aus der Manpage:

NAME
       su - Eine Shell mit veränderter Identität starten

ÜBERSICHT
       su [OPTION]... [-] [BENUTZER [ARG]...]

BESCHREIBUNG
       Ändere die effektive Benutzer- und Gruppen-ID in die des BENUTZERs.

       -, -l, --login
              mache die Shell zur Loginshell


Anmerkung Anmerkung:

Das ganze bezieht sich nicht auf den Login als root von gdm oder kdm aus, sondern auf das kurzeitige Einloggen als root in einem Benutzerterminal.


Siehe auch