Repository
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Der Begriff Repository, oder kurz Repo, ist englisch und bedeutet soviel wie Depot, Quelle, Vorratskammer oder auch Fundgrube.
Gemeint ist damit eine zentrale Sammlung von Softwarepaketen.
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Hintergrund
Gerade bei Open-Source-Projekten ist es üblich, die selbe Arbeit nicht zweimal machen zu wollen, stattdessen kann oft auf die Arbeit Anderer aufgebaut werden. Einige Programme benötigen zur Ausführung Elemente aus anderen Paketen.
Um diese Abhängigkeit zu erfüllen, werden die Pakete zentral gesammelt. Sie werden für das jeweilige Betriebssystem, oder wie in diesem Fall für die bestimmte Linux-Distribution, entsprechend vorbereitet. Damit sie in wenigen Schritten installiert werden können. Diese zentrale und organisierte Sammlung nennt man Repository.
Repositories und Fedora
Um Software speziell für Fedora bereitzustellen, wird diese in RPM-Paketen verpackt. Diese RPM-Pakete werden dann wiederum, meist in großer Zahl, in Repositories gesammelt, um Nutzern eine möglichst große und möglichst einfache Auswahl an Software bereitzustellen.
Dabei unterteilen sich die Repositories in zwei Bereiche: einmal die Repositories, welche offiziell sind, und einmal die, welche Dritte (Einzelpersonen, Projekte, Firmen usw.) bereitstellen. Die offiziellen Repositories, welche bei Fedora schon vorkonfiguriert sind, sind einmal die, welche die Fedora-Pakete und gegebenenfalls deren aktualisierte Versionen (Updates) beinhalten. Es wird seit Fedora 7 nicht mehr zwischen Fedora Core (engl.: Kern) und denjenigen Pakete, die zum "Fedora Extras"-Zweig gehören, unterschieden. Beide Repositories wurden zusammengelegt.
Die Repos aus dritter Hand verfolgen unterschiedliche Ziele, die alle gesondert betrachtet werden müssen.
Zugriff auf Repositories
Der Zugriff auf die Pakete in den Repositories läuft mit entsprechenden Programmen. Unter Fedora ist dies yum. Bei anderen Distributionen finden sich ähnliche Programme.
Grafische Oberflächen wie PackageKit, Pirut oder yumex greifen auf yum zurück, um die Pakete der Repositories zu durchsuchen, herunterzuladen und zu installieren oder auch um sie wieder vom Zielsystem zu entfernen.
Technische Einzelheiten
Die Repositories für yum entsprechen dem xml Package Metadata Format, das quasi das Standardformat für RPM-Repositories ist. Alle in letzter Zeit entwickelten oder grundlegend weiter entwickelten Repository-Manager können mit diesem Format umgehen. Dazu gehören yum, apt-rpm, red-carpet, smartpm, yast und up2date.
Ein xml-Package-Metadata-Repository besteht dabei aus den RPM-Paketen und fünf weiteren Dateien:
repomd.xml, primary.xml[.gz], filelists.xml.[gz], other.xml.[gz], groups.xml.[gz]
Verwandte Artikel hier im Wiki
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- Kompatibilität der verschiedenen Repositories
- Liste der Repositories - Liste mit Beschreibungen der einzelnen Repositories
- KDE for Red Hat - Repository mit besonderem Augenmerk auf KDE