Openbox

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Openbox mit dem Fedora-Hintergrundbild, Clearlooks-Theme und angepasstem Menü

Openbox ist ein Window Manager für den X-Server und ist seit der Version 3 kein Abkömmling mehr von Blackbox. Seine Stärken liegen besonders im geringen Speicherverbrauch, einer eleganten Benutzerführung und XML-basierenden Konfigurationsdateien.

Der gesamte Manager ist weniger als 600 KByte groß. Um Openbox nicht allzu spartanisch gestaltet zu sehen, gibt es immer noch die Möglichkeit diesen mit diversen Tools aufzuwerten, wie z.B. feh (für ein Hintergrundbild), pypanel (transparenter Panel ähnlich Gnome) oder torsmo.

Openbox kann aber noch mehr! So kann Openbox auch als Ersatz für Gnome verwendet werden (und ersetzt dabei Metacity).



Inhaltsverzeichnis

Openbox installieren

Openbox ist in Fedora enthalten. Eine Installation ist somit auf einfache Weise über yum, yumex oder pirut möglich:

[root]# yum install openbox


Openbox benutzen

Konfiguration

Openbox wird anhand zweier XML-Dateien konfiguriert:

  • rc.xml für die Einstellungen des Windowmanagers
  • menu.xml für das Menü auf der rechten Maustaste

Es gibt dabei zwei Möglichkeiten, diese anzulegen:

  • systemweit unter /etc/xdg/openbox/
  • für den einzelnen User unter ~/.config/openbox/

Im Verzeichnis data des Source-Tarballs befinden sich dabei zwei Vorlagen, anhand derer eine Konfiguration nachvollzogen oder diese als Basis für eigene Modifikationen herangezogen werden kann. Für eine Erklärung der möglichen Werte sollte ein Blick in die offizielle Dokumentation geworfen werden


Obconf

Obconf.png

Mit dem kleinen Tool Obconf können einige Einstellungen der rc.xml grafisch getroffen werden. Die Installation erfolgt dabei aus dem Repository von Fedora:

[root]# yum install obconf


Obmenu

Obmenu.png

Mit Obmenu kann das Menü von Openbox auf einfache grafische Art und Weise editiert werden. Die Installation erfolgt dabei aus dem Repository von Fedora::

[root]# yum install obmenu


Openbox in Gnome

Um Metacity, den Standardwindowmanager von GNOME, durch Openbox zu ersetzen, öffnet einen Terminal und gebt folgendes ein:

openbox --replace &

Nun kann erst einmal in Ruhe getestet werden, ob Ihr mit Openbox innerhalb von Gnome zufrieden seit. Falls nicht, kann auch Metacity einfach wieder geladen werden:

killall openbox
gnome-wm &

Wenn Ihr Openbox zum Standard-Windowmanager von GNOME machen wollt, schließt alle aktiven Fenster. Dies ist sinnvoll, da die Sitzung gespeichert werden soll. Anschließend kann über die Tastenkombination ALT+F2 der Ausführen-Dialog geöffnet werden, wo Ihr wieder Openbox startet und die Sitzung sofort speichert:

openbox --replace & gnome-session-save


Weitere Informationen


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