Open Source

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"Open Source" und "Freie Software"

"Open Source" ist eine Bezeichnung für "quelloffene Software" und wurde von der Open Source Initiative (OSI) eingeführt. Die natürliche Bedeutung davon ist, dass der Quelltext eines Programms zur Verfügung steht und frei einsehbar ist. Das alleine qualifiziert eine Software aber noch nicht als Open Source. Open Source Software muss alle Kriterien der Open Source Definition erfüllen.

Der Begriff "Open Source" entstand 1998 als Synonym für Freie Software. Die Freie-Software-Definition wurde 1986 erstmals von der Free Software Foundation (FSF) veröffentlicht. Während die Open Source Verfechter vor allem das Entwicklungsmodell hervorheben und betonen, dass man damit bessere und zuverlässigere Software schreiben kann, geht es bei Freier Software um die Freiheit des Anwenders, damit dieser mit seiner Software machen kann was er will und somit die Kontrolle über seinen eigenen Computer behält. Mehr zu der Philosophie hinter Freier Software findet man auf der Webseite des GNU Projekts.

Auch Fedora bildet eine freie Distribution, d.h. Fedora beinhaltet ausschließlich Software, die sowohl die Open-Source-Definition als auch die Freie-Software-Definition erfüllt.

Zu beachten ist, dass Freie Software zwar "Open Source" ist, jedoch nicht jede "Open-Source-Software" gleichzeitig auch Freie Software ist. Eine Übersicht über die verschiedenen "Open-Source-Lizenzen" und deren Eigenschaften findet man unter opensource.org/licenses. Eine Liste der Freie-Software-Lizenzen finden man unter http://www.fsf.org/licensing/licenses.


Anmerkung Anmerkung: Wer den genauen Unterschied zwischen Open Source und Freier Software wissen will, sollte einen Blick auf den Artikel Freie Software in der Wikipedia werfen.

"Closed Source" und "proprietäre Software"

"Closed Source" oder "proprietäre Software" bildet das Gegenteil von Freier Software oder Open Source Software. Sobald eine Software-Lizenz einer der Punkte der Open-Source-Definition oder der Freien-Software-Definition verletzt, spricht man von "proprietärer Software" oder "Closed Source Software", wobei sowohl bei proprietärer Software als auch bei Closed Source Software der Quellcode durchaus einsehbar sein kann, die Bezeichnung "Closed Source" ist also etwas irreführend.

Beispiele für prorietäre Software sind die 3D-Grafiktreiber der Firmen NVIDIA und ATI, der Adobe Reader, Google Earth und andere.


Anmerkung Anmerkung: Einen guten Überblick über die ganzen Begriffe und wie sie einzuordnen sind bietet diese Webseite http://www.gnu.org/philosophy/categories.html