Lingot

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Lingot Programmfenster

Lingot stellt eine alternative Möglichkeit dar, ein Musikinstrument (zum Beispiel eine Gitarre) zu stimmen. Es ist vom Funktionsumfang vergleichbar mit QTuneroid.

Das Programm ist in C geschrieben und die grafische Oberfläche ist GTK2-basiert. Aktuell liegt Lingot in Version 0.7.6 vor. Es kann von der Projektseite im Quellcode heruntergeladen werden. Technisch wird lediglich eine funktionierende Soundkarte mit Line-In oder Mikrofon sowie ein Linux-Kernel mit OSS-Unterstützung vorausgesetzt (OSS-Emulation via ALSA funktioniert ebenso).

Inhaltsverzeichnis

Installation

Falls man es noch nicht hat, braucht man zum Kompilieren von Lingot den GNU C Compiler (gcc) sowie das Paket gtk2-devel.

[root]# yum install gcc gtk2-devel

Der Quellcode wird entpackt und dann einfach mittels des bekannten Dreisatz

./configure
make

und

[root]# make install

kompiliert und installiert.

Anschließend ist Lingot sofort nutzbar, das Binary wird per default in /usr/local/bin installiert. Man kann es aus einem Terminalfenster mit dem Befehl

/usr/local/bin/lingot

starten. Der Buildprozess erstellt auch eine Desktopdatei (lingot.desktop), welche manuell in den Ordner /usr/share/applications kopiert werden kann, damit man das Programm auch über das Startmenü aufrufen kann.

Lingot Konfigurationsdialog


Verwendung

Die werkseitige Einstellung des Programm ist bereits vollkommen ausreichend, um ein Instrument zu stimmen. Gegebenenfalls muss vor der Verwendung noch das Mikrofon oder der Line-In über die Audioeinstellungen konfiguriert werden. Für die Verwendung des Mikrofons muss man den Schalter "Mikrofon Aufnahme" aktivieren.

Anmerkung Anmerkung:

Die Software arbeitet sehr genau und zuverlässig. Ein Vergleichstest mit einem digitalen Stimmgerät hat keine spürbaren Abweichungen gezeigt.


Siehe auch


Links