Kleinstanwendungen im eigenen Fenster
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Mit Screenlet, Desklet, Gadget, Widget, Applet (Diminutiv von engl. Application = Anwendung, Programm), sind kleine Programme in kleinen Fenstern gemeint; wobei klein eher relativ zu sehen ist, durch den Einsatz von Hoch- oder Skriptsprachen sind diese "kleinen" Programme häufig recht groß und benötigen auch relativ viel Systemkapazitäten (Rechenleistung, Speicher, usw.) und die Mischung der verwendeten Grafikbiliotheken trägt auch nicht zu einer höheren Gesamtleistung des Betriebssystems bei. Klein ist eher die grafische Erscheinung und oft der Funktionsumfang. Sie können als Helferlein in der Benutzerumgebung betrachtet werden und sind Teil der grafischen Benutzeroberfläche.
Beliebt sind die externen "Kleinstanwendungen" oft deshalb, weil auch unerfahrene Benutzer die Möglichkeit erhalten ihre Benutzeroberfläche individuell und optisch anspruchsvoll zu gestalten. Dieser Wunsch entsteht überwiegend wenn propietäre Betriebssysteme wie MacOS oder Windows benutzt werden, die nur wenig Spielraum für individuelle Gestaltung lassen. Konzerne wie Yahoo! corp., Google inc., Opera Software ASA und Andere versuchen durch diese Modeerscheinung Kunden für sich zu gewinnen (Kundenbindung), indem sie diese Programme als Beigabe zu ihrem Hauptprodukt anbieten.
Die Kleinstanwendungen sind je nach Art frei beweglich, in der Randleiste (auch Panel, Startleiste, Dashboard oder Taskleiste genannt) untergebracht oder gehören einer Programmleiste/Werkzeugleiste an. Eigenständige Sammlungen solcher Helferlein nutzen oft sogenannte Widgetengines. Einige sind nicht Teil des Betriebssystems und gehören zu keinem anderen Produkt.