KDE for Red Hat

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Das Projekt KDE for Red Hat bietet ein Repository mit alternativen KDE-Paketen für Fedora an.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Da Red Hat und damit auch Fedora erst seit kurzem offiziell auch KDE unterstützt, empfinden einige Nutzer die KDE-Unterstützung unter Fedora und Red Hat als stiefmütterlich. Um dem zu begegnen, veröffentlicht das Projekt eine vollständige Paketsammlung der KDE-Pakete, die nur noch in Bezug auf das Design an Fedora bzw. Red Hat angepasst werden. Dazu gehört, dass die Pakete unter anderem auch eine native MP3-Unterstützung enthalten. Dabei sind die KDE-Pakete stets auf dem neuesten Stand und gehen in der Version auch bei Bedarf einen Schritt weiter als die Distributionspakete.

Anmerkung Anmerkung:

Die aktuelle Versionsnummer der KDE-Pakete bei KDE-redhat ist 3.5.3!

Darüber hinaus bietet das "KDE for Red Hat"-Projekt viele weitere Pakete, die auf KDE aufbauen und für die sich jemand findet, der sie verwaltet. Beispiele dafür sind die Pakete aus der kde-extragears-Sammlung, Pakete mit alternativen Designs und andere.

Die gesamte Paketsammlung wird dabei nicht nur für aktuelle Fedora- und Red Hat Versionen angeboten, sondern auch für einige RHEL-Alternativen. Derzeit werden folgende Distributionen mit angepassten KDE-Paketen unterstützt: CentOS, Scientificlinux und WhiteBox.

Konfiguration

Wie man yum einstellen muss, um auf die Pakete von KDE for Red Hat zuzugreifen, wird in dem Artikel zu yum im Kapitel 2 beschrieben.

Anmerkung Anmerkung: Wer über T-Online ins Netz geht, wird merken, dass er auf die KDE-Red Hat Server nicht zugreifen kann. Dies liegt an T-Online, die aus unbekannten Gründen keine Namensauflösung für KDE-Red Hat machen. Man kann dem aus dem Weg gehen, in dem man z.B. den Mirror der Uni Chemnitz nutzt: ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/kde-redhat

Kompatibilität

Die Pakete von KDE for Red Hat ersetzen viele der mit Fedora Core gelieferten Pakete. Bisher sind trotz dieses Vorgehens aber keine nennenswerten Probleme bekannt. Weiteres zur Problematik der Inkonsistenz von Repositories kann im Artikel Kompatibilität der verschiedenen Repositories nachgelesen werden.

Bekannte Probleme

Ein bekanntes Problem ist, dass verschiedene T-Online-Nameserver die Adresse apt.kde-redhat.org nicht auflösen können. Wenn jemand Opfer dieses Fehlers wird, sollte er sich bei T-Online in aller Deutlichkeit beschweren.

Bis dieser technische Fehler auf Seiten T-Onlines behoben ist, kann man eine alternative repo Datei für kde-redhat nutzen: KDE-RedHat - .repo Alternative.

Geschichte

Das Projekt KDE for Red Hat bildete sich zu alten Red-Hat-Zeiten heraus, als die Red-Hat-Distributionen nur mit GNOME ausgeliefert wurden und keine KDE-Pakete bereitstanden. Das Projekt setzte sich das Ziel, funktionierende und gut abgestimmte KDE-Pakete für Red Hat Linux zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile werden diese Pakete nicht nur für Red Hat Linux und Red Hat Enterprise Linux selbst, sondern auch für Fedora und Alternativdistributionen bereitgestellt, die auf Red Hat Enterprise Linux aufbauen.

Siehe auch