Kanalliste
Aus Fedorawiki.de
manuelle Erstellung einer channels.conf
wem Kaffeine zu prozessorlastig ist, und lieber mit mplayer bzw. xine arbeit, kann sich diese auch selbst erstellen. Dazu kommt, das z.B. Kaffeine sein eigenes Format benutzt, welches inkompatibel zu anderen Playern ist. Eine selbsterstelle Kanalliste lässt sich allerdings auch in so beliebten Anwendungen wie bspw. VDR od. MythTV benutzen. Als erstes benötigen wir mal das Paket dvb-apps :
In diesem enthalten ist das Tool scandvb;bevor wir dieses ausführen können, benötigen wir leider noch etwas Vorarbeit, das erstellen einer Transponderdatei (kurz u. nichttechnisch erklärt: Wir müssen dem Tool "sagen" wo es Sender finden könnte...). Diese folgt folgender Syntax:
T FrequenzX1000ohnePunkt Bandbreite FEC NONE Typ: Mode Guard NONE
dazu könnt ihr euch anhand eures Sendegebietes eine entsprechende Datei anfertigen. Als Beispiel soll mal meine Transponderdatei für das Rhein-Main-Gebiet dienen:
#Kanal 8 T 198500000 7MHz 3/4 NONE QAM16 8k 1/4 NONE #Kanal 21 T 474000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 2k 1/8 NONE #Kanal 22 T 482000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 8k 1/4 NONE #Kanal 34 T 578000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 8k 1/4 NONE #Kanal 54 T 738000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 8k 1/4 NONE #Kanal 57 T 762000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 8k 1/4 NONE #Kanal 64 T 818000000 8MHz 2/3 NONE QAM16 8k 1/4 NONE
Nun können wir mal scandvb abfeuern:
scandvb -v Transponderdatei > channels.conf
Hilfe erhaltet ihr übrigens mit scandvb -h . Die so erzeugte Senderliste können wir bspw. nach ~/.mplayer kopieren.Um sich die Sender mal anzeigen zu lassen, verwende ich bevorzugt einen Konsoleneditor z.B. nano, da mir d. graf. Texteditor z.B. gedit die Zeilenumbrüche nicht korrekt angezeigt hat:
nano -vw channels.conf
Nun werden wir das mal testen indem wir nen Sender anwählen:
mplayer dvb://ZDF
bspw., wobei der Aufruf des Sendernamens (bzw. d. Kanalnr.) exakt so zu erfolgen hat, wie in der channels.conf angegeben ist. Nun viel Spass beim fernschauen...