KDE-Dialoge in Gtk-Anwendungen
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Problemstellung
Üblicherweise sucht man sich die beste Software aus, die einem zur Verfügung steht. Auch als KDE-Anwender stolpert man häufig über eine Gtk-Anwendung (Firefox, Gimp, Inkscape, OpenOffice etc.), die man nicht vermissen möchte. Doch insbesondere der FileOpen-Dialog von Gtk ist für die meisten KDE-Anwender ziemlich befremdlich und unfunktional. Die Einträge des Navigationsbereichs von KDE stehen nicht zur Verfügung, keine Adressleiste zur manuellen Eingabe von Pfaden, sowie keine Möglichkeit Dateien aus dem Dialog heraus umzubennen oder zu löschen.
Doch mit Hilfe von KGtk lassen sich in zahlreichen Gtk-Anwendungen die gewohnten KDE-Dialog verwenden und diese Anwendung daher viel harmonischer für KDE-Nutzer zu gestalten.
Voraussetzungen
Für KGtk stehen keine Pakete zur Verfügung und wir müssen uns die Anwendung selbst installieren. Es müssen also die Tools zum Kompilieren zur Verfügung stehen, sowie die KDE-Devel-Pakete.
Installation
kgtk befindet sich in Fedora Extras und kann somit über ein einfaches
installiert werden.
Verwendung
Damit die KDE-Dialoge nun in einer Gtk-Anwendung verwendet wird, muss die Anwendung wie folgt aufgerufen werden. Im folgenden wird Firefox aufgerufen.
/usr/bin/kgtk-wrapper firefox
Unter Datei->Datei öffnen sollte nun ein KDE-Dialog erscheinen.
Um eine Anwendung dauerhaft mit KGtk zu starten, empfiehlt es sich die Befehle der Menueinträge anzupassen. Um z.B. den Firefox stets mit KGtk zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Web-Icon und richten den Webbrowser-Knopf ein. Wählen Sie die Kartei "Programm" und tragen sie unter Befehl
/usr/bin/kgtk-wrapper htmlview %u
ein. Anschließend sollte Firefox bei einem Klick auf diesem Icon stets mit einem KDE-Dialog daherkommen.