Java JDK 5.0 (javac & plug-in für Firefox)

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Dieser Artikel ist Teil der HOWTO Sammlung

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Grundinstallation

Das JDK (Java Development Kit) oder das JRE (Java Runtime Enviroment) ist bei javasoft erhältlich. Nach dem Download der selbst-extrahierenden Datei hat man eine "bin"-Datei im Downloadverzeichnis. Nun muss man die als root installieren. Die einfachste Möglichkeit ist es, im Terminal zu root zu werden (mit su -), anschließend in das Downloadverzeichnis zu wechseln und JDK oder JRE zu installieren.

Anmerkung Anmerkung: Sollte von SUN ein JDK/JRE der vorhergehnden Versionen (kleiner als 1.5.x) installiert sein, ist dieses Paket zuvor zu entfernen.
Achtung Achtung: Nutzer von Fedora Core 4 sollten laut Release Notes nicht das RPM von SUN installieren, sondern den Tarball ("Linux self-extracting file") herunterladen und unter /opt oder /usr/local entpacken; die weitere Installation erfolgt analog zu nachfolgender Anleitung. Wer trotzdem RPMs verwenden will, sollte sich diese mit Hilfe des Java-RPM von JPpackage.org selbst erstellen. Bitte folgt dieser Anleitung (englisch).

Als erstes muss die Berechtigung der Datei auf ausführbar geändert werden: Zum Beispiel:

[root]# chmod +x jdk-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

oder

[root]# chmod 0744 jdk-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

oder

[root]# chmod +x jre-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

Anschließend die Datei mit vollem Pfad oder im Verzeichnis ausführen:

Als Beispiel:

[root]# ./jdk-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

oder

[root]# /home/myhome/Downloads/jdk-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

oder

[root]# ./jre-1_5_0_13-linux-i586-rpm.bin

Dann kommt der Lizenzvertrag von Sun. Natürlich, wenn man damit einverstanden ist, mit "yes" bestätigen. Darauffolgend wird das RPM extrahiert und installiert.

Mit dem Paketmanagementtool RPM ist es sofort nach der Installation möglich nachzufragen, wo die Dateien sind. Beispiel:

[root]# rpm -ql jre

oder

[root]# rpm -ql jdk


Anmerkung Anmerkung: Die Vorgängerversionen von Sun hießen zwischen den Versionen 1.2.* bis 1.4.* nicht jdk bzw jre, sondern j2sdk oder j2re.

Die aktuelle Version ist: jre-1_5_0_13

Installieren des Plugins

Mit
[root]# rpm -ql firefox
kann man das Plugin-Verzeichnis von Firefox finden, welches zur Zeit sowohl auf als auch festgelegt ist.

Bei der Mozilla-Suite kanm man es auf die selbe Art und Weise abfragen:

[root]# rpm -ql mozilla

Nun das richtige JDK-/JRE-Plugin finden, wiederum mittels RPM, wie zum Beispiel:

[root]# rpm -ql jdk

oder

[root]# rpm -ql jre

Nun ist es ganz einfach das Plugin zu aktivieren.

Man erstellt eine symbolische Verknüpfung von dem passenden Java-Plugin in das Plugin-Verzeichnis von Firefox bzw. Mozilla.

Zum Beispiel (Versionsnummer muss angepasst werden):

[root]# ln -s /usr/java/jdk1.5.0_13/jre/plugin/i386/ns7/libjavaplugin_oji.so /usr/lib/mozilla/plugins

oder

[root]# ln -s /usr/java/jre1.5.0_13/plugin/i386/ns7/libjavaplugin_oji.so /usr/lib/firefox-2.0.0.9/plugins

Schon sollte nach einem Neustart des Browsers das richtige Plugin vorhanden sein.

Dies kann man im Browser (Mozilla und Firefox) abfragen, indem man in der Navigationsleiste die URL

about:plugins

eingibt.

Anmerkung Anmerkung: In der 64 Bit Version von JDK 1.5 oder JRE 1.5 ist kein Plugin enthalten.

Pfad für Java setzen

Global

Damit der Java-Compiler (javac) global funktioniert ist nun der Pfad zu setzen. Dies geschieht in der Datei /etc/profile

Als Beispiel

export PATH=$PATH:/usr/java/jre1.5.0_13/bin

in diese Datei einfügen

Anmerkung Anmerkung: Wenn man den Pfad zum Java von Sun vorne anhängt geht man Problemen mit den vorinstallierten Gnu Java aus dem Weg.

Nach einem erneuten Login sollte der Pfad zu Java registriert sein und der Compiler damit gefunden werden. Das kann man einfach abfragen, indem man

echo $PATH

auf der Kommandozeile eingibt. Das Ergebnis bei einen normalen Benutzer sollte in etwa so lauten:

/usr/kerberos/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/X11R6/bin:/usr/java/jre1.5.0_13/bin

Für den einzelnen Benutzer

Hier geht es noch einfacher: Einfach in die Datei ~/.bashrc wiederum (Die Versionsnummer muss an das jeweilige JRE/JDK angepasst sein) die Zeile:

export PATH=$PATH:/usr/java/jre1.5.0_13/bin

einfügen. Nun sollte nach dem nächsten Login der Pfad gesetzt sein.

Über alternatives

Um nicht jedesmal die Datei /etc/profile zu manipulieren, gibt es noch die Möglichkeit über alternatives den Pfad auf java bzw. javac zu setzen.

Dabei setzt man z.B. für java folgenden Befehl ab:

alternatives --install /usr/bin/java java /usr/java/jdk1.5.0_13/bin/java 90

Dann mit dem Befehl:

alternatives --config java

die richtige Java Version auswählen.

Analog für javac:

alternatives --install /usr/bin/javac javac /usr/java/jdk1.5.0_13/bin/javac 90

und:

alternatives --config javac