Jabber
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Das Wort Jabber kommt aus dem englischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „(daher-)plappern“. Es ist eine quelloffene Alternative zu proprietären Instant-Messaging-Netzwerken.
Jabber dient der schnellen Kommunikation mit Freunden über das Internet. Zu diesem Zweck wird in dem Programm eine Liste von Freunden samt deren Status (online, offline, beschäftigt, etc.) angezeigt.
Die eindeutige Kennung der Nutzer, der Jabber Identifier (JID), sieht dabei aus wie eine E-Mail-Adresse, z.B.: myName@myJabberServer.com. Der erste Teil der Adresse ist der node, der den Benutzernamen angibt. Vom node durch ein „@“ getrennt, folgt im hinteren Teil die Domain, die den Jabber-Server bestimmt, auf dem die JID registriert ist.
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Fähigkeiten
Jabber unterstützt gängige Funktionen wie Nachrichtenübermittlung, Konferenzen mit mehreren Benutzern, Anzeigen des Online-Status’, Datei-Übertragungen und viele weitere Dienste. Wesentliche Merkmale von Jabber sind die verteilte, dezentrale Struktur und die Verwendung von XML-Protokollen zum Datenaustausch. Außerdem erlaubt Jabber über sogenannte „Transports“ die Kommunikation mit Benutzern, die in proprietären Netzwerken wie ICQ oder MSN angemeldet sind.
Hauptbestandteil des Projekts ist das Jabber-Protokoll. Auch wurden realisiert: jabberd, eine Server-Software, mit der sich Jabber-Clients verbinden können, um zu chatten. So kann beispielsweise ein privates Jabber-Netzwerk hinter einer Firewall aufgebaut werden, oder man kann sich am weltweiten Jabber-Netzwerk beteiligen.
Vor- und Nachteile
- Jabber ist ein freier Internet-Standard, der unter der Bezeichnung XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol) verabschiedet wurde. Dies hat den Vorteil, das jeder das Protokoll frei nach Belieben nutzen kann. Dies macht Jabber vor allen Dingen für Open Source Software interessant, welche auf freie und offene Standards setzt. Das Protokoll wird von der Jabber Software Foundation verwaltet.
- Man kann mit Jabber eigene Netzwerke aufbauen, um zum Beispiel innerhalb eines Firmennetzwerks ein eigenes Chat-System zu haben, dass vollständig unabhängig vom Rest des Internets ist.
- Jabber kann die Daten zwischen dem Client und dem Server verschlüsselt austauschen. Aber Achtung: die Daten werden zwischen den Servern nicht notwendigerweise verschlüsselt!
Clients
Jabber-Clients, die für Fedora verfügbar sind:
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- Für ein Jabber Konto muss das Protokoll XMPP gewählt werden.
Weitere Clients:
- SIM (QT- und KDE-basierend, ohne KDE-Support kompilierbar)
Siehe auch
- Jabberserver einrichten
- Jabber-Chat-Interessierte des Fedorawiki
- ICQ
- VoIP
- Skype