Homeworld

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Screenshot unter Fedora Core

Homeworld ist ein von Sierra und Relic Entertainment entwickeltes 3D-Echtzeitstrategiespiel für Windows. Als Spieler übernimmt man das sogenannte Flottenkommando einer menschenähnlichen Rasse auf dem Weg zurück zu ihrem Heimatplaneten. Ferner besitzt Homeworld einen Mehrspielermodus.

Das Spiel wurde nach der Veröffentlichung des Sourcecodes im Jahr 2003 von Ted Cipicchio für Linux und SDL (Simple Direct Media Layer) portiert. Aktuell befindet sich diese Portierung in der Version 0.3.

Es gibt aktuellere Versionen des reinen Binaries von Homeworld. Diese sind über die Seite von Homesource erhältlich. Das neueste Release trägt die Version 0.5 alpha. Es kann einfach mit der Vorgängerversion ausgetauscht werden.



Inhaltsverzeichnis

Voraussetzungen

Um Homeworld unter Linux spielen zu können, sind einige Voraussetzungen zu erbringen.

  • Linux mit glibc 2.2 oder höher (ist ab FC1 der Fall)
  • eine Windows-Installation von Homeworld inkl. Patch auf Version 1.05 & Original-CD
  • Pentium-kompatibler Prozessor mit mindestens 233 MHz und 32 MB RAM
  • 100 MB freier Festplattenspeicher und 4x CD-ROM
  • eine OpenGL-kompatible 3D-Grafikkarte


Installation

Zunächst muß man sich die Umsetzung des Spiels von der Webseite http://www.thereisnospork.com/projects/homeworld/ herunterladen. Den Inhalt des Archivs entpackt man in ein Verzeichnis seiner Wahl (z.Bsp. /opt oder /usr/games). In diesem Verzeichnis sind zumindest Leserechte als normaler Benutzer notwendig, besser ist jedoch ein Lese- und Schreibzugriff. Danach braucht man folgende Dateien aus der auf Version 1.05 gepatchten Windows-Installation:

  • Homeworld.big
  • devstats.dat
  • Update.big

Diese Dateien müssen in das gleiche Verzeichnis kopiert werden, in dem sich die ausführbare Datei homeworld.bin befindet. Zusätzlich dazu muss der Ordner SoundFX/ sowie die Datei Autolock.txt in dieses Verzeichnis kopiert werden, die Datei Autolock.txt benötigt zudem alle Rechte (chmod 777). Ausserdem muß sich die Original-CD im CD-ROM-Laufwerk befinden und eingebunden sein.

Weiterhin muss man zwei Links zu den OpenGL-Bibliotheken des Spiel (lib/librgl.so und lib/librglsw.so im Programmverzeichnis) für das System setzen. Hierzu kann man einfach den Befehl ln nutzen.

ln -s /usr/games/homeworld/lib/librgl.so /usr/lib/librgl.so
ln -s /usr/games/homeworld/lib/librglsw.so /usr/lib/librglsw.so

Gegenwärtig ist es notwendig, das Spiel direkt aus dem Installationsverzeichnis heraus zu starten. Dazu wechselt man mit dem Befehl

cd

auf der Kommandozeile in das entsprechende Verzeichnis. Das ausführbare Programm wird mit dem Befehl

./homeworld

gestartet. Für das Programm notwendig ist auf jeden Fall die Angabe zum Pfad der CD bzw. des CD-ROMs. Ist die CD eingelegt und unter /media/HOMEWORLD gemountet, hieße der Befehl zum Start des Spiels

./homeworld /CDPath /media/HOMEWORLD

Der Einsatz eines Shellskripts erspart hier etwas Tipparbeit. Für die oben genannten Parameter würde das Skript etwa so aussehen.

#!/bin/sh
# Homeworld Starter-Skript
cd /usr/games/homeworld
./homeworld /CDPath /media/HOMEWORLD

Die Option --help gibt weitere Hinweise auf die Benutzung des Programms, unter anderem zur Einstellung verschiedener Grafik- und Soundparameter. Für die Bearbeitung verschiedener Programmparameter kann man die Datei Homeworld.cfg im Ordner $HOME/.homeworld editieren. Dort befinden sich später auch alle gespeicherten Spielstände.

Einzel- und Mehrspielermodus

Homeworld SDL ist derzeit im Einzelspielermodus sowie im Mehrspielermodus im Kampf gegen einen oder mehrere Computergegner möglich.

Nicht möglich sind derzeit:

  • Mehrspielermodus per Internet oder LAN
  • Wiedergabe von Zwischensequenzen
  • Software- und Glide-Rendering

Ab Version 0.5 alpha kann man ausserdem 3rd-Party Multiplayer-Karten einzubinden. Diese kann man von verschiedenen Webseiten kostenlos herunterladen und in den (zuvor angelegeten) Ordner MultiPlayer im Homeworld-Spielverzeichnis kopieren.

Ferner sieht es so aus, als ob das Spiel im OpenGL-Modus auf Systemen mit Grafikkarten von ATI/AMD und Nvidia permanent "stottert" wenn man die proprietären Treiber der Hersteller verwendet.


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