Gpsdrive

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Dieser Artikel ist Teil der HOWTO Sammlung

GpsDrive zeigt die aktuelle Position auf einer Karte und jenachdem auch die zurückgelegte Strecke als Spur an. Die Positionsdaten bezieht GpsDrive von GPS-Empfängern, die entweder den NMEA-Standard zur Datenübertragung oder den des Herstellers Garmin verwenden. Die GPS-Geräte können über eine serielle Schnittstelle oder per USB verbunden sein. Die benötigten Karten können in verschiedenen Maßstäben über eine integrierte Downloadfunktion (kostenfrei) bezogen. Es stehen diverse Karten-Server zur Verfügung, die aber nicht alle funktionieren. Wenn man eingescannte Karten besitzt, können diese über einen Assistenten importiert werden. Beim Gebrauch kann GpsDrive so konfiguriert werden, dass automatisch die beste Karte, respektive die mit dem geringsten Maßstab anzeigen wird. Es ist auch möglich gesicherte Wegpunkte anzuzeigen und in Echtzeit neue Wegpunkte zu definieren. Sie können in einer Textdatei oder einer MySQL-Datenbank gespeichert, dann ausgelesen und mit benutzerdefinierten Symbolen belegt. Durch die Unterstützung von festival ist auch Sprachausgabe möglich.



Inhaltsverzeichnis

Installation

Installation

Die Installation ist mit yum, pirut oder yumex schnell erledigt, da sich das Paket im Repository der Fedora Paket Kollektion befindet.

[root]# yum install gpsdrive

Alte Version

Es gibt eine alte Version, welche auch unter Redhat Linux 9 lauffähig wäre.

[root]# rpm -ihv http://www.gpsdrive.de/packages/gpsdrive-2.10pre2-1.i586.rpm



Konfiguration

GpsDrive

GpsDrive muss vor dem ersten Start nicht konfiguriert werden, da sich alle Einstellungen über die Oberfläche lassen machen. Möchte man jedoch die MySQL-Unterstützung nutzen, muss dies vorgängig geschehen.

Importieren des Datenbank-Schemas

Durch das Importieren des Datenbank-Schemas wird einem das manuelle Anlegen der entsprechenden Tabelle innerhalb vom MySQL erspart.

[root]# mysql < /usr/share/doc/gpsdrive/create.sql

MySQL muss natürlich konfiguriert sein und laufen.

Starten von GPS

gpsd stellt die Daten vom GPS-Empfänger lokal zur Verfügung. Es ist ebenfalls in den Repositories Fedora verfügbar.

[root]# yum install gpsd

Nun muss der GPS-Daemon mit der Angabe der Schnittstelle gestartet werden.

für eine serielle Schnittstelle

[root]# gpsd -p /dev/ttyS0

oder eine USB-Schnittstelle

[root]# gpsd -p /dev/ttyUSB0

Testen der Verbindung zum GPS-Empfänger

Da gpsd die Daten auf Port 2947 zur Verfügung stellt, kann mit Hilfe von Telnet kontrolliert werden, ob das Empfangen von Positionsdaten funktioniert.

telnet localhost 2947


Verwenden von GpsDrive

Wenn der GPS-Empfänger nicht vor dem Start von GpsDrive aktiviert wird, muss er über das Menü gestartet werden. Ich starte gpsd aus Gewohnheit immer vor GpsDrive.

Das Interface

GpsDrive

Die Einstellungen

Unter Diverses und Einstellungen lassen sich Anpassungen vornehmen.

Karten herunterladen

Mehrere Karten-Server stellen Karten bereit, welche sich mit GpsDrive herunterladen und verwenden lassen. Die Karten sind in diversen Maßstäben vorhanden. Am besten startet man mit einer Karte in einem großen Maßstab und lädt dann die detaillierten nach. Die Lizenz der Karten ist zwingend zu beachten, da sie leider nicht unter der GPL stehen.

Verbindung mit MySQL

GpsDrive biete die Möglichkeit, dass die Wegpunkte in einer MySQL-Datenbank gespeichert werden. In diesem Fall muss die Option Verwende SQL aktiviert werden.

Backup von Wegpunkten in MySQL-Datenbank

Dieses Script macht eine Sicherung der Wegpunkte, sprich ein Dump der Daten.

[root]# /usr/bin/gpssql_backup.sh

Zurücksichern von Wegpunkten

Damit werden die Wegpunkte wieder in die MySQL-Datenbank geschrieben.

[root]# /usr/bin/gpssql_restore.sh /Pfad/zur/Datei


Links

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