Gnome Menüs editieren

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Dieser Artikel ist Teil der Tipps & Tricks Sammlung

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Manuelles Bearbeiten

In der GNOME-Version von Fedora ist es nicht möglich, die Menüs mittels des 'applications:///-Ordners zu editieren. Um auf das Editieren trotzdem nicht zu verzichten, muss man etwas tiefer in den Interna der GNOME-Menüs graben: Wenn das GNOME-Panel startet, durchsucht es das Verzeichnis /usr/share/applications , wo sich eine Ansammlung von *.desktop-Dateien befindet. Diese sind zuständig für die Einträge im Menü.

*.desktop sind einfache Textdateien, die nach einem genauen Muster aufgebaut sind:

cat net-tuxracer.desktop

Der Inhalt der Datei sieht wie folgt aus

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Categories=Application;Game;X-Red-Hat-Extra;
X-Desktop-File-Install-Version=0.2
Name=Tux Racer
Description=Race your penguin down an alpine slope
Exec=tuxracer
Terminal=0
Type=Application
Icon=/usr/share/tuxracer/tuxracer.png

Um im Menü einen Eintrag zu machen, kann als root ganz einfach eine auf ".desktop" endende Datei mit dem gewünschten Inhalt erstellt werden. Es ist etwas umständlicher als Drag & Drop, aber es funktioniert. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.gnome.org/start/2.0/menuediting.html


Grafische Menü-Editorprogramme

Alacarte Menü-Editor

Alacarte ist der Standardmenüeditor für GNOME in Fedora Core. Er ist zu finden über System -> Einstellungen -> Darstellung -> Start Menü"

Über ein Terminal kann er durch:

alacarte

aufgerufen werden.

Falls er nicht installiert sein sollte, kann dies mit folgendem Befehl nachgeholt werden:

[root]# yum install alacarte

Menuadd

In die seit Red Hat Linux 8.0 bestehende Menüeditor-"Lücke" möchte das Tool Menuadd ("Menuitem Adder") springen, indem es eine grafische Benutzungsschnittstelle zum Verwalten der Menüeinträge bereitstellt:

http://menuadd.sourceforge.net/

Zur Installation ist die Version 2.4 der GTK-Library Voraussetzung.


Smeg

Aus der Ubuntu-Community kommt Smeg ("Simple Menu Editor for GNOME"):

http://www.realistanew.com/projects/smeg/

Zur Installation unter Fedora Core nimmt man am besten das angebotene tar.gz-Archiv. Außerdem benötigt man die Python-Bibliothek PyXDG, die man (für FC3 und FC4) aus den Fedora Extras unter dem Paketnamen pyxdg beziehen kann.

Weitere benötigte Pakete (mit Stand von Smeg 0.7.5) sind pygtk2 und pygtk2-libglade.

Persönliche Werkzeuge