Fensterkontrollelemente
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Fensterkontrollelemente sind in allen grafischen Benutzeroberflächen erforderlich, ohne eine Steuerung ergibt eine Benutzeroberfläche keinen Sinn.
Sie dienen der Steuerung von Fenstern und der Information über bestimmte Ereignisse und Zustände. Der Nutzer kann zum Beispiel durch einen Tastendruck oder eine Tastenkombination auf einem Eingabegerät ein Fenster schließen oder bewegen. Oder durch die Bewegung des Zeigers auf ein Symbol dessen Funktion abrufen, diese Funktion wird im Englischen auch Tooltip genannt.
In einigen Betriebssystemen wurde und wird noch, statt Widget der Begriff Gadget verwendet.
Jedes Programm, dass auf der grafischen Benutzeroberfläche erscheinen soll, muss in einem "Fenster" angezeigt werden. Erhält das Programm ein eigenes "Fenster", handelt es sich um ein Hauptfenster. Wir das Programm in ein anderes "Fenster" eingebettet, so geschieht das in einem Unterfenster.
Ein Unterfenster lässt sich in beliebige Hauptfenster betten; z.B. der Randleiste (auch Panel, Startleiste, Dashboard oder Taskleiste genannt), einer frei beweglichen Programmleiste/Werkzeugleiste, dem Fensterrahmen, dem Fensterinhalt oder dem Hintergrund.
Der Hintergrund ist auch ein Fenster, nämlich das Wurzelfenster.
Linux biete ein enorme Anzahl verschiedener Funktionsbibliotheken die Fensterkontrollelemente enthalten.
Zwei der zur Zeit bekanntesten sind GTK+ und Qt.
Ein grafikbasiertes Werkzeug zur Erstellung von Kontrolloberflächen für Programme ist Glade.
Es nutzt die Bibliotheken von GTK+.