Fedoraforum.de-Installationshilfe

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Die Fedoraforum.de-Installationshilfe ist ein kleines Skript, dass dafür gedacht ist, dem Benutzer ein paar der nach einer Neuinstallation anfallenden Schritte, wie z.B. die Multimediacodecinstallation oder auch Treiberinstallation von Nvidia oder ATI, abzunehmen und zu automatisieren. Zielgruppe sind dabei hauptsächlich die Neueinsteiger bei Fedora (oder Linux generell), aber auch erfahrenen Benutzern kann es den einen oder anderen Handgriff ersparen.

Das Skript bietet dabei die Installation von den folgenden Paketen an:

Es ist dabei vollständig in Bash geschrieben und greift auf einige Programme zurück: zenity, system-install-packages, wget, curl, libuser Vorausgesetzt wird zudem das Repository von Livna. Ob dieses (bzw. dessen Release-RPM) installiert ist, wird beim Start abgefragt und gegebenfalls nachinstalliert.


Inhaltsverzeichnis

Installation

Für die Einsteiger ist die Installation eines vorbereiteten RPMs gedacht, denn dieses prüft die Abhängigkeiten und stellt auch einen Eintrag im Menü bereit. Heruntergeladen werden kann es dabei hier: fedoraforum.de-installer-0.4.4-1

Empfohlen ist dabei ein Doppelklick auf das heruntergeladene RPM, damit system-install-packages gestartet wird und evtl. nicht vorhandene Pakete aus dem Internet nachlädt. Dieses kann aber auch durch folgenden yum-Aufruf von Hand erledigt werden:

[root]# yum install pirut zenity wget curl libuser

KDE-Nutzer, die kein Gnome installiert haben, müssen im Moment leider noch mindestens zenity nachinstallieren.


Benutzung

Das Hauptmenü
Das Hauptmenü

Gestartet wird das Skript durch einen Menüeintrag:

Gnome: Systemwerkzeuge -> Fedoraforum.de-Installationshilfe
KDE oder XFCE: System -> Fedoraforum.de-Installationshilfe

Dabei öffnet sich nach der Eingabe des root-Passwortes neben dem Willkommensbildschirm auch ein Terminalfenster, das die Ausgaben der aufgerufenen Programme anzeigt und somit zur Fehlerdiagnose (und auch Fortschritt bei größeren Downloads) benutzt werden kann.

Nach dem (momentan noch vorhanden) Hinweis auf die Entwicklerversion wird das Hauptmenü aufgerufen, in dem die Installation der einzelnen Pakete gestartet werden kann. Dabei folgt immer ein erklärender Text mit Hinweisen auf die entsprechenden Seiten hier im Wiki. Falls die Installation gestartet werden soll, werden die benötigten Pakete heruntergeladen und system-install-packages aufgerufen. Dieses prüft, ob alle nötigen Abhängigkeiten dieses Paketes installiert sind (und lädt diese gegebenfalls nach) und installiert das Paket.

Warnung bei nicht signierten Paketen

Das RPM für Opera wurde nicht signiert.
Das RPM für Opera wurde nicht signiert.

Falls ein RPM-Paket nicht mit einem GPG-Schlüssel signiert wurde, kommt bei der Installation (durch system-install-packages) ein Warnhinweis, der auf diesen Zustand hinweist.

Dieses betrifft dabei z.B. die RPMs für das Flash-Plugin und auch Opera. Die Herausgeber dieser RPMs haben sich scheinbar gegen eine Signierung entschieden. Eine Installation kann dabei normalerweise problemlos fortgeführt werden.



Erklärung der einzelnen Menüpunkte

Im folgenden sollen dabei einmal die einzelnen Menüpunkte kurz erklärt werden. Zudem sind dabei auch die Anleitungen für die "normale" Installation und gegebenfalls weitere Wikiseiten verlinkt.

ATI:

Dieses installiert den proprietären Grafikkartentreiber von ATI, der die Benutzung von 3D-Beschleunigung ermöglicht. compiz oder beryl sind mit ihm möglich. Nach der Installation muss der PC neu gestartet werden, um den Treiber zu aktivieren.

NVIDIA:

Dieses installiert den proprietären Grafikkartentreiber von Nvidia. Damit ist neben der Nutzung der 3D-Beschleunigung auch die Verwendung von compiz oder beryl möglich (außer beim Legacy-Treiber). Zur Auswahl stehen dabei alle drei von Livna angebotenen Treiberpakete: nvidia, nvidia-96xx, und nvidia-legacy. Nach der Installation muss der PC neu gestartet werden, um den Treiber zu aktivieren.

NTFS:

Zur Auswahl stehen zwei Möglichkeiten, die NTFS-Unterstützung nachzurüsten. Zum einen durch das Kernelmodul kmod-ntfs, dass die Unterstützung auf Kernelseite nachrüstet, dabei aber nur lesend auf die Partitionen zugreifen kann. Zum anderen ist dies der Userspace-Treiber ntfs-3g, der auch schreibend auf NTFS-Partition zugreifen kann. Installiert wird dabei nur das Treiberpaket, die NTFS-Partitionen müssen danach noch von Hand zur /etc/fstab hinzugefügt werden.

Multimedia-Codecs:

Einer der zentralen Punkte dieses Installers ist die Möglichkeit, die fehlenden Multimediafunktionen von Fedora nachzurüsten. Zur Auswahl stehen dabei die Plugins für audacious, gstreamer, die xine-lib, k3b und der MP3-Encoder lame.

Java:

Obwohl Suns Java mittlerweile unter der GPL steht, ist es noch nicht Bestandteil von Fedora. Hier wird halbautomatisch die Installation des Tarballs von Suns Java ausgeführt. Lediglich der Download kann dabei nicht automatisiert werden und muss direkt von Suns Downloadseite bezogen werden.

Flash:

Flash wird im Internet gerne für Webseiten, aber auch für Videoportale wie Youtube benutzt. Macromedia stellt dabei auch eine aktuelle Version ihres Flashplayers für Linux bereit. Dieser Menüpunkt installiert dabei die aktuellste Version des Players und bindet auf i386-Systemen auch das Flash-Plugin für die verschiedenen Webbrowser ein.

Adobe Reader:

Obwohl es viele freie PDF-Viewer gibt, bietet den vollen Funktionsumfang der Möglichkeiten von PDF bisher nur der Adobe Reader. Daher wird ebenfalls eine einfache und schnelle Installation angeboten.

Real Player:

Obwohl selbst unter Windows viele Nutzer den RealPlayer meiden, ist er doch für viele Streams (*.rm) im Internet eine Voraussetzung. Die freie Version vom RealPlayer, der HelixPlayer, der in Fedora integriert ist, bietet dabei nicht die nötigen Codecs, um diese Streams und MP3 abzuspielen.

Opera:

Opera ist zwar ClosedSource, aber trotzdem auch unter Linuxern ein beliebter Webbrowser. Installiert wird hier die englischsprachige Variante. Deutsche Sprachunterstützung muss danach seperat über eine Sprachdatei nachgerüstet werden.

VirtualBox:

Mit VirtualBox können verschiedene Betriebssystem in einer virtuellen Maschine emuliert werden. Es stellt dabei eine Alternative zu VMWare da. Hier wird dabei das RPM von VirtualBox installiert, das, im Gegensatz zur nur im Quellcode vorliegen Open Source Edition (OSE), unter einer proprietären Lizenz steht.

Hilfeseiten im Fedorawiki.de:

Öffnet einen Browser, der auf diese Seite führt.

Download des Fedorawiki.de:

Es werden bei dieser Option ausgewählte Artikel des Fedorawiki.de als PDF-Dateien heruntergeladen. Dabei wird in einem Ordner freier Wahl eine Verzeichnisstruktur erstellt, die an die Übersichtsseiten des Fedorawiki.de angelehnt ist.


Screenshots

Screenshots einer Installation des Nvidia-Treiberpaketes nvidia-96xx.


Links

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