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Umsteiger anderer Distributionen lernen erst mit allmählichem Benutzen von Fedora die verschiedenen Unterschiede kennen. Die folgende Übersicht soll diesen Lernprozess abkürzen und die wichtigsten Unterschiede von Fedora zu den anderen großen Distributionen aufzeigen.
generelle Unterschiede
- Die Pfadübergabe bei einem normalen "su", um root zu werden, ist bei Fedora anders geregelt.
- Die Kernelquellen sind anders benannt. Um Kernelmodule zu compilieren (z.B. für VMware) wird das Paket kernel-devel benötigt. Ein kernel-source-Paket gibt es nicht.
Distributionsspezifische Unterschiede
openSUSE
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Wie Suse benutzt Fedora ebenfalls rpm.
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| Paketmanager
| openSUSE benutzt die grafische Oberfläche von yast zur Installation von Paketen, seit der Version 10.2 gibt es die schnelle Kommandozeilen-Paketverwaltung zypper. Bei Fedora erledigt dieses yum in einem Terminal und PackageKit sowie pirut oder yumex als passende grafische Oberfläche. Updates werden bei Fedora entweder über yum oder das Frontend pup eingespielt. Die bei Suse optionalen Paketmanager apt-get und smart können auch bei Fedora genutzt werden.
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| Systemkonfiguration
| Suse nutzt yast als grafisches Frontend für die meisten Systemeinstellungen. Bei Fedora gibt es nicht ein Frontend, das alles umfasst, sondern verschiedene Frontends, die sich auf ihre jeweilige Aufgabe spezialisiert haben. Leider fehlen bei Fedora noch Frontends für einige Pakete, die Yast schon unterstützt.
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| proprietäre Software
| Bei Suse besteht die Möglichkeit, proprietäre Software von Haus aus gleich mitzuinstallieren. Dieses wäre z.B. der Adobe Reader und Flash. Fedora bringt nur freie Software mit, andere kann aber ebenfalls nachinstalliert werden.
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Debian
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Debian benutzt dpkg, Fedora rpm.
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| Paketmanager
| Das von Fedora genutzte Gegenstück zu apt-get ist yum, das grafische Frontend dafür pirut. Die Kombination apt-get/synaptic kann aber ebenfalls nachinstalliert werden.
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| Releasezyklus
| Bei Debian heißt es "It's done, when it's done". Bei Fedora gibt es ca. alle sechs Monate ein neues Release.
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| Updates
| Debian schließt während eines Releasezyklus nur sicherheitskritische Lücken. Bei Fedora gibt es neben diesen normale Bugfixes und es werden sogar komplett neue Versionen von Paketen angeboten (z.B. vom Kernel).
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| Konfiguration
| Konfigurationensdaten für Netzwerkgeräte werden in /etc/sysconfig/network-scripts/ gespeichert anstatt /etc/network/interfaces
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| Programmnamen
| Der Apache heißt bei Fedora httpd und wird über den Systemdienst /etc/init.d/httpd gestartet oder gestoppt.
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Ubuntu
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Ubuntu nutzt wie Debian dpkg, Fedora rpm.
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| Paketmanager
| Das von Fedora genutzte Gegenstück zu apt-get ist yum, die grafischen Frontend dafür sind PackageKit, pirut und yumex. Die Kombination apt-get/synaptic kann aber ebenfalls nachinstalliert werden.
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| Updates
| Ubuntu schließt während eines Releasezyklus nur sicherheitskritische Lücken. Bei Fedora gibt es neben diesen normale Bugfixes und es werden sogar komplett neue Versionen von Paketen angeboten (z.B. vom Kernel).
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| Konfiguration
| Konfigurationensdaten für Netzwerkgeräte werden in /etc/sysconfig/network-scripts/ gespeichert anstatt /etc/network/interfaces
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| Programmnamen
| Der Apache heißt bei Fedora httpd und wird über den Systemdienst /etc/init.d/httpd gestartet.
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| proprietäre Software
| Bei Ubuntu besteht die Möglichkeit, proprietäre Software von Haus aus gleich mitzuinstallieren. Fedora bringt nur freie Software mit, andere kann aber ebenfalls nachinstalliert werden.
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Mandriva
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Wie Mandriva benutzt Fedora ebenfalls rpm.
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| Paketmanager
| Bei Mandriva ist der Paketmanager urpmi, mit rpmdrake gibt es dazu eine grafische Benutzeroberfläche. Fedora nutzt yum mit den grafischen Frontends pirut (für Installation und Deinstallation von Paketen) und pup (für Updates).
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| Systemkonfiguration
| Anstatt drakconf gibt es verschiedene Konfigurationstools, die auf ihre jeweilige Aufgabe spezialisiert sind.
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| Desktop
| Bei Mandriva ist KDE der Standarddesktop, bei Fedora ist dies Gnome. KDE kann aber bei der Installation der DVD angewählt werden.
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| Live CD
| Mandriva stellt mit Mandriva One eine Live-CD zur Verfügung. Für Fedora gibt es eine eigene LiveCD mit KDE.
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| Hardwareunterstützung
| Bei Fedora werden die WLAN-Chips iwp2100 und iwp2200 von Haus aus unterstützt.
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| Multimedia
| Mandriva bringt von Haus aus Unterstützung für MP3 sowie verschiedene Videoformate mit, bei Fedora muss dieses nachgerüstet werden.
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Zenwalk
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Als Paketformat wird rpm benutzt anstatt den von Slackware gewohnten TGZ-Paketen.
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| Paketmanager
| Als Paketmanager wird yum verwendet anstelle von netpkg.
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| Bootloader
| Fedora nutzt von Haus aus grub. Lilo findet sich mittlerweile nicht mehr in den Standardrepositories.
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| Desktop
| Eine Standardinstallation verwendet Gnome anstelle von XFCE. Letzteres kann aber einfach nachinstalliert werden.
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| Hardwareanforderungen
| Zenwalk setzt nur einen PIII mit 128MB RAM voraus. Fedora läuft zwar mit entsprechendem Desktop auch auf älterer Hardware, ist aber nicht auf diese ausgerichtet.
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ArchLinux
| Funktionalität
| Beschreibung
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| Paketformat
| Als Paketformat werden tar.gz-Paketen (Sourcen) benutzt, Fedora rpm.
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| Paketmanager
| Als Paketmanager wird pacman verwendet.
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| Bootloader
| Fedora nutzt von Haus aus grub. Lilo findet sich mittlerweile nicht mehr in den Standardrepositories.
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| Desktop
| Eine Standardinstallation verwendet Gnome anstelle eines beliebigen Windows-Managers.
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| Hardwareanforderungen
| ArchLinux benötigt mindestens einen Pentium II oder AMD K6-2 mit 128MB RAM voraus.
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