Fedora für Umsteiger
Aus Fedorawiki.de
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Der Anfang
Aller Anfang ist schwer - deswegen wollen wir etwas helfen.
Dieser kleine Umsteiger-Guide wird einige Informationen, die hier im Wiki zur Verfügung stehen, zusammentragen, und ein bisschen hübsch verpacken, um Umsteigern ein wenig zu helfen.
Am Anfang einer umfangreichen Änderung am Computer steht immer die Sicherung - sichert alles, was wichtig ist. Die Autoren dieses und der anderen Texte können und werden keine Haftung für Schäden oder Verluste jeglicher Art übernehmen!
Danach steht die Frage, woher man Fedora eigentlich bekommt. Dafür muss man erst mal einige CD/DVD-Images aus dem Internet laden, und diese auf CD's bzw. eine DVD brennen.
Wie das geht, und woher man die bekommt, steht im Artikel Download von Fedora.
Die Installation
Fedora braucht mindestens eine freie Partition, auf der keine Daten sind, auf welcher man das System installieren kann. Kümmert euch am besten vorher darum, dass eine freie Partition vorhanden ist, ansonsten kann Datenverlust drohen. Merkt euch die Größe der freien Partition, damit Ihr sie später leichter identifizieren könnt.
Danach legt die Fedora-CD's bzw. die DVD in den Computer, bootet ihn neu und lasst Euch durch die grafische Installations-Oberfläche führen. Dabei muss nur darauf geachtet werden, dass der Partitionierungsmanager nicht die Windows-Partitionen löscht, sondern dass Fedora auf die vorher frei gemachte Partition installiert wird. Da es bei Linux-Systemen sehr viel Sinn macht, mehr als eine Partition zu nutzen, kann man hier auch persönliche Anpassungen machen. Mehr dazu findet man im Artikel Partitionierung unter Linux.
Ist der Schritt abgeschlossen, kann man weiter durch die Installation gehen, und sich von den Vorgaben weiterleiten lassen. Dann wird schließlich die Software installiert, das System neu gestartet, und man muss ein root-Passwort eingeben, welches man tunlichst nicht vergessen sollte. Zu guter Letzt folgt noch die Erstellung eines normalen Nutzers, für den man ebenfalls ein Passwort vergeben muss.
Nun kann man sich in das fertige Linux-System einloggen.
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Anmerkung:
Eine ausführliche englische Installationsanleitung für Fedora 9 findet sich hier: http://docs.fedoraproject.org/install-guide/f9/en_US/ |
Erste Schritte nach der Installation
Um nun das fertige Fedora zu nutzen, muss man erst mal wissen, welches Programm eigentlich was macht. Dazu haben wir eine Reihe von Programmen kurz nach ihrer Funktion geordnet aufgelistet: Programmvergleiche. Bei einer normalen Standard-Installation arbeitet man unter der Oberfläche GNOME, und sollte in dieser Spalte nach den Programmnamen suchen.
Es kann gut sein, dass das eine oder andere Programm nicht installiert ist - das bringt uns zu der Frage, wie man unter Fedora eigentlich Software installiert: Installation von Software unter Fedora.
Bei der ganzen Software, die hier aufgelistet ist, fällt auch schnell der Blick auf die Frage, wie man denn DivX Filme, MP3-Dateien und ähnliches abspielen kann. Näheres dazu ist im Artikel Fehlende Multimediafunktionen nachrüsten erklärt.
Zugriff von Linux auf Windows-Partitionen
Häufig erwacht irgendwann das Bedürfnis, auch mal einige Windows-Dateien zu kopieren oder z.B. auf Musikarchive auf einer unter Windows erstellten Partition zuzugreifen. Um zu wissen, wie man Zugriff auf die Windows-Platten und Partitionen bekommt, ist ein Blick auf die Artikel Windows-Partitionen mounten (für FAT) und NTFS zu empfehlen.
Zugriff von Windows auf Linux-Partitionen
Es existieren viele Lösungsansätze für dieses Problem. Zwei davon sind Explore2fs und Ext2 IFS. Explore2fs unterstützt in einer Vorabausgabe bereits virtuelle Volumen wie im ReiserFS oder LVM2.
Etwas mehr Hardware, bitte
Auch wenn Linux von Haus aus sehr viel Hardware problemlos unterstützt, ist doch, wie unter Windows auch, meist noch Feintuning von Nöten, um alles aus der Hardware rauszukitzeln. Die Rede ist z.B. von WLAN- und Grafikkarten-Treibern.
Grafikkarten
Wer unter Linux sinnvolle 3D-Leistung haben will, braucht dafür die speziellen und meist proprietären Treiber der Hersteller-Firmen. Wie die zu bekommen sind, ist in den Artikeln Nvidia und ATI beschrieben.
WLAN
Die recht weit verbreiteten WLAN-Karten von Intel genießen wegen Intels Linux-Unterstützung eine recht gute Unterstützung. Treiber und Firmware sind seit Fedora Core 6 fest integriert. Weitere WLAN-Chips werden ebenfalls unterstützt, hier ist je nach verwendeter Hardware ein wenig Nacharbeit notwendig. Dies wird im WLAN-Howto beschrieben.
Zweite Schritte
Keine Software ist immer unkompliziert, und irgendwann gerät man an die Grenzen seines eigenen Wissens. Das Beste ist, dann hier im Fedorawiki zu gucken, ob es dazu nicht schon ein HowTo oder andere Tips und Tricks gibt.
Hilft das nicht, kann man sich darauf besinnen, dass man nicht der Einzige ist, der Fedora nutzt. Im Forum finden sich einige Leute, viele von ihnen mit nicht wenig Ahnung. Da aber in jedem Forum die Nutzer Individuen sind, sollte man sich kurz vorher mit den Eigenheiten des Forums vertraut machen - das hilft, viele unnötige Probleme zu umgehen: Der Artikel Wie poste ich richtig klärt über alles nötige auf.
Fedora in der Kommandozeile
Für viele Menschen mag es eine Form der Nemesis darstellen, für andere ist es die segensbringende Heilung. Auch wenn man meinen mag, mit der "DOS-Ebene" nichts zu tun haben zu wollen, ist diese bei Linux und damit bei Fedora doch ungleich komplexer und kann bei geübtem Umgang sehr hilfreich sein. Gerade im Forum wird oftmals aufgrund der Einfachheit der Erklärung und der Ergebnisse auf diese verwiesen. Einen Kurzeinstieg liefert der Artikel bash.
Mehr zu Linux
Aller Anfang ist schwer, aber nicht unmöglich. Wer sich weiterhin über die Funktionsweisen von Linux informieren möchte oder spezielle Projekte im Sinn hat sollte sich ein Buch dazu kaufen. Unsere Literaturliste stellt eine Auswahl nach bestimmten Kategorien zur Verfügung.