Fedora Core 5

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Fedora Core 5 wurde am 20. März 2006 veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

Neues

Neuerungen in der Distribution

  • verschiedene Mono-Programme sind hinzugekommen: Beagle, F-spot und Tomboy
  • es gibt ein neues Look&Feel, das mit einem extra für Fedora entworfenen, neuen Logo einhergeht
  • das Paketmanagement wurde um das graphische Update-Programm Pup und den graphischen Softwaremanager Pirut erweitert, die beide yum als backend nutzen
  • das Fedora Legacy Programm ist erstmals in die Distribution integriert worden
  • GNOME-Screensaver und GNOME-Powermanager liegen als Technologie-Preview bei
  • SCIM ersetzt IIMF, um die Unterstützung von verschiedenen Sprachen mit anderen Schriftzeichen zu verbessern
  • die Xen-Virtualisierungstechnologie und der Yum-Paketmanager sind in den Installer integriert
  • die Analyse-Programme System Tap und Frysk sind Teil dieses Releases
  • die neue X.Org Version ist im Gegensatz zu früheren Versionen vollständig modularisiert
  • Broadcom 43xx WLan Chips werden Kernelseitig unterstützt
  • das automatische Eintragen von mount-Informationen für Wechselmedien wurde fallen gelassen; die entsprechenden Aktionen werden jetzt vollständig den Desktop-Umgebungen überlassen

Programmupdates

  • GCC wurde auf Version 4.1 aktualisiert
  • der Kernel liegt in Version 2.6.15 bei
  • die Desktop-Oberflächen wurden aktualisiert: GNOME 2.14, KDE 3.5.1
  • die Office-Suite OpenOffice.org wurde auf Version 2.0.2 aktualisiert
  • Firefox wurde auf Version 1.5 aktualisiert
  • GStreamer wurde in Version 0.10 beigelegt

Installation von Fedora Core 5

Vorbereitung und Installationsroutine

Zuerst müssen die CDs oder die DVD von einer Quelle der Wahl (unter Weblinks sind Mirrors aufgelistet) heruntergeladen und danach gebrannt werden. Steht für das Brennen nur ein Windows-Computer zur Verfügung, kann man weitere Hilfe im Artikel Fedora ISO-Images unter Windows brennen erhalten.

Danach gilt es, den Installationsprozess zu durchlaufen. Wichtig ist dabei der Abschnitt Partitionierung – in den Standardeinstellungen übernimmt ein Automatismus diesen Schritt, der eventuell keine Rücksicht auf besondere Bedürfnisse oder auch fremde Betriebssysteme nimmt. Hier hilft auch ein Blick in den Artikel Partitionierung unter Linux.

Bei der dann folgenden Paketauswahl ist es ratsam, darauf zu achten, dass eine Reihe wichtiger Pakete mit installiert wird. Es ist anzuraten, eine Benutzerdefinierte Installation zu wählen, und dort die Entwicklerwerkzeuge anzuwählen. Dies ist später immer nützlich. Wer später gerne den KDE-Desktop nutzen will, muss diesen explizit anwählen.

Software nach der Installation

Nach der Installation hat man ein vollständig funktionierendes Linux-System. Trotz allem wird manchen sehr schnell auffallen, dass einige Software fehlt. Dazu gehört die MP3-Unterstützung, ein Flash-Plugin etc.

Wie diese fehlende Software nachinstalliert werden kann, wird unter Fehlende Multimediafunktionen nachrüsten beschrieben.

Grafiktreiber

Die Installation von 3D-Grafiktreibern der Firmen NVIDIA und ATI wird in gesonderten Artikeln behandelt. Siehe Nvidia und ATI. Zu beachten ist aber, dass die Grundinstallation von Fedora Core 5 noch eine Kerneleinstellung enthält, welche die Installation von 3D-Grafiktreibern verbietet. Es muss zuerst ein Update auf einen neuen Kernel durchgeführt werden, damit die Installation neuer Treiber ermöglicht wird.

Weblinks