Fedora Core 4

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Fedora Core 4 alias Stentz wurde am 13. Juni 2005 veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

Neues

  • im Unterschied zu den alten Versionen von Fedora Core setzt die Version 4 erstmals auf die GCC-Version 4
  • der Kernel ist in der Version 2.6.12 (ausgeliefert wird rc5, final wird über die Updates eingespielt)
  • die Desktop-Oberflächen wurden aktualisiert: GNOME 2.10, KDE 3.4.1 (auf den CDs liegt die Version 3.4.0 bei, die Final von 3.4.1 wird über den Update-Weg eingespielt)
  • die Office-Suite OpenOffice.org wurde aktualisiert auf Version 2.0beta (sobald die finale Version fertig ist, wird diese über die üblichen Update-Wege eingespielt)
  • die PowerPC-Architektur wird offiziell als dritte Architektur neben i386 und x86_64 unterstützt
  • Eclipse 3.1 ist Teil der offiziellen Pakete
  • die Virtualisierungssoftware Xen (zum Einstieg siehe auch Fedora Xen Quickstart)

Installation von Fedora Core 4

Sollte jemand bei der Installation von Fedora Core 4 direkt am Anfang einen Kernel-Oops (einen Absturz) erleben, sollte er einen Blick ins Bugzilla werfen. Dort wird ein Workaround angeboten:
Beim ersten Bildschirm muss man, statt direkt Enter zu drücken, einmal eine sinnlose Zeichenfolge (wie z.B. garbage) eingeben und Enter drücken. Die daraus resultierende Fehlermeldung ist irrelevant. Danach kann man mit einem Druck auf Enter die normale Installation gewohnt starten.

Vorbereitung und Installationsroutine

Zuerst müssen die CDs oder die DVD von einer Quelle der Wahl (unter Weblinks sind Mirrors aufgelistet) heruntergeladen und danach gebrannt werden. Steht für das Brennen nur ein Windows-Computer zur Verfügung, kann man weitere Hilfe im Artikel Fedora ISO-Images unter Windows brennen erhalten.

Danach gilt es, den Installationsprozess zu durchlaufen. Wichtig ist dabei der Abschnitt Partitionierung – in den Standardeinstellungen übernimmt ein Automatismus diesen Schritt, der eventuell keine Rücksicht auf besondere Bedürfnisse oder auch fremde Betriebssysteme nimmt. Hier hilft auch ein Blick in den Artikel Partitionierung unter Linux.

Bei der dann folgenden Paketauswahl ist es ratsam, darauf zu achten, dass eine Reihe wichtiger Pakete mit installiert wird. Es ist anzuraten, eine Benutzerdefinierte Installation zu wählen, und dort die Entwicklerwerkzeuge anzuwählen. Dies ist später immer nützlich. Wer später gerne den KDE-Desktop nutzen will, muss diesen explizit anwählen.

Software nach der Installation

Nach der Installation hat man ein vollständig funktionierendes Linux-System. Trotz allem wird manchen sehr schnell auffallen, dass einige Software fehlt. Dazu gehört die MP3-Unterstützung, ein Flash-Plugin etc.

Wie diese fehlende Software nachinstalliert werden kann, wird unter Fehlende Multimediafunktionen nachrüsten beschrieben.

Grafiktreiber

Die Installation von 3D-Grafiktreibern der Firmen NVIDIA und ATI wird in gesonderten Artikeln behandelt. Siehe Nvidia und ATI.

Weblinks