Fedora 8

Aus Fedorawiki.de

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:edit.png Dieser Artikel ist noch nicht vollständig. Du kannst helfen, ihn zu bearbeiten.

Fedora 8 ist pünktlich am 08. November 2007 erschienen. Da Fedora 8 sehr neu ist, muss diese Seite noch aktualisiert werden, und zudem auch nur kurze Informationen mit Verweisen auf die offiziellen (englischen) Seiten liefern.

Inhaltsverzeichnis

Generelles zur Distribution

Fedora folgte mit seiner achten Veröffentlichung dem neu eingeführten festen 6-Monats-Rhythmus.

Paketversionen

  • Linux 2.6.23
  • Gnome 2.20
  • KDE 3.5.8
  • KDE 4 Entwicklerdateien
  • Xfce 4.4
  • Xorg 7.2
  • Openoffice.org 2.3

Optisches

Neues Erscheinungsbild des Gnome-Desktops in Fedora 8
Neues Erscheinungsbild des Gnome-Desktops in Fedora 8

Wie schon die Vorgängerversion ist auch Fedora 8 mit einem eigenen farblichen Thema versehen. Das Thema heißt Infinity und wird durchgehend in GNOME, KDE, Anaconda, grub und dem Bootscreen rhgb benutzt. In Gnome wird das Hintergrundbild dabei abhängig von der Tageszeit farblich durchgewechselt.

Neben dem Thema wird es auch erstmals ein eigenes Design für GTK2 und Metacity geben: Nodoka. KDE wird dabei wieder mit dem Standardtheme Plastik ausgeliefert werden. Eine Portierung des Nodoka-Designs für KDE wird eventuell als Update nachgereicht.

Desktop Environments

Gnome ist in der Version 2.20, KDE wie bei Fedora Core 6 und Fedora 7 in Version 3.5.8. Darüber hinaus enthält Gnome einen optionalen Ersatz für das gnome-panel: BigBoard ist ein Panel, das auf verschiedene von Mugshot bereitgestellte Onlinedienste zurückgreift. Damit wird der Online Desktop in Fedora integriert. Ebenso erhielt der schon für Fedora 7 geplante Codec Buddy] Einzug. Er zeigt in Totem und Rhythmbox an, welche Codecs zum Abspielen von Multimediadaten fehlen und nachinstalliert werden müssen. Zum Nachinstallieren verweist er auf den kommerziellen Dienst Fluendo, der entsprechende Plugins anbietet.

X- und 3D-Graphik

Fedora 8 benötigt nicht mehr den den Fontserver xfs, da dieser heutzutage weitestgehend überflüssig geworden ist. Außerdem ermöglicht dies einen schnelleren Bootprozess.

In Sachen 3D setzt Fedora 8 wie auch schon Fedora 7 auf compiz. Zusätzlich werden Compiz-Fusion Pakete angeboten, die das darin aufgegangene beryl ersetzen. Das Konfigurationstool CompizConfonig Settings Manager (ccsm) hat es nicht mehr in das Release geschafft und wird als Update nachgereicht werden.

Anwendungsprogramme

Eine neue Oberfläche zur Einstellung von iptables
Eine neue Oberfläche zur Einstellung von iptables

Das grafische Konfigurationstool system-config-firewall ersetzt system-config-securitylevel. Damit hält das erste mal eine offizielle grafische Oberfläche für das Aufsetzen und Bearbeiten von Iptables in Fedora Einzug.


Änderungen auf Systemebene

Kernel

Fedora 8 enthält erstmals Treiber für den neuen WLAN-Stack mac80211 und den neuen FireWire-Stack Juju. Ferner wurden einige neue Treiber aus verschiedenen Bereichen (u.a. SATA und AHCI, WLAN) aufgenommen und es wurde der neue Linux Scheduler (CFS, Complete Fair Scheduler) integriert.

Ausserdem in der Entwicklung sind die Verbesserung am Linuxdateisystem ext4 sowie LogFS (ein Flash-Dateisystem), der High-Resolution-Timer und der Beginn der Arbeit an einem neuen Grafiksubsystem, welches die verschiedenen Zugriffe auf die Grafikkarte einheitlich regeln soll.

Patchmanagement

Leider auf Fedora 9 verschoben ist eine Änderung des Patch- und Updatemanagements. Es sollen Delta-Patches veröffentlicht werden, die kompakter sind und damit schneller eingespielt werden können, da sie nur die geänderten Komponenten enthalten und nicht wie bisher üblich eine komplett neue Version der Software.

Audio Server

Fedora 8 installiert standardmäßig den Soundserver PulseAudio. Er bettet sich vollständig in das System ein und kann von fast jedem Programm genutzt werden, dass auch auf Alsa zurückgreift. Gleichzeitig ersetzt er in GNOME esd und bietet auch ein Backend für KDEs arts.

Java

Erstmalig kommt in Fedora IcedTea zum Einsatz. Es stellt eine vollständig freie Implementation der Java Umgebung dar und greift dabei zurück auf die von SUN freigestellten Quellen. Neben einem bereits integrierten und funktionstüchtigen Java-Web-Plugin bringt dies auch eine erhöhte Kompatibilität mit anderen Java-Implementierungen mit sich.

Bluetooth

Die Unterstützung für Bluetooth wurde ausgebaut. So kann der Gnome-Phone-Manager besser mit Bluetooth-Mobiltelefonen interagieren.

Laptop

Im Rahmen der stetigen Weiterentwicklung von HAL hat auch die Laptop-Unterstützung von Fedora einen neuen Schub erfahren. Für viele Laptop-Modelle verfügt HAL in Fedora 8 über eigene Konfigurationsdateien, so dass bei diesen Modellen Sondertasten ohne weitere Konfiguration von vornherein funktionieren.

Darüber hinaus wurde bei der Entwicklung von Fedora 8 ein besonderes Augenmerk auf den Stromverbrauch gelegt. Mit Hilfe des Programms powertop wurden überflüssige und Stromverbrauchende Routinen aus Programmen entfernt bzw. korrigiert, so dass sich für Laptops eine längere Akku-Laufzeit ergibt.

Netzwerkmanager

Der Netzwerkmanager wurde seit der Version 0.6.5 grundlegend überarbeitet, und ist in einer vorab-Version (0.7svn) in Fedora 8 enthalten. Neben der Verknüpfung mit dem Keyring in GNOME ist vor allen Dingen in zukünftigen Updates mit weiteren Features zu rechnen.

Da aber das KDE-Programm des Netzwerkmanagers noch nicht 0.7-tauglich ist, wird das GNOME-Programm zur Zeit auch unter KDE installiert.

Drucker

Linux unterstützte Drucker werden nun voll automatisch Konfiguriert.

Weitere Features

Links

Persönliche Werkzeuge