Fedora-ksplice

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Fedora-ksplice ist eine Sammlung von Shellskripten, welche die Benutzung von ksplice unter Fedora vereinfachen sollen. Das Projekt fedora-ksplice wird auf http://fedorahosted.org/fedora-ksplice gehosted.

Zur Zeit sind im Paket die Skripten:

fedora-ksplice-create

und

fedora-ksplice-prepare

mit den zugehörigen man-Einträgen enthalten.

Inhaltsverzeichnis

Voraussetzungen

Für die Benutzung von fedora-ksplice ist die Installation des Paketes ksplice notwendig. Außerdem werden die Pakete für die Übersetzung von Kernelquellen benötigt.

Installation

Fedora-ksplice kann durch den folgenden Befehl installiert werden:

# yum install fedora-ksplice-0.5-1.fc10.src.rpm

Beim Installieren wird ksplice, sowie die für die Übersetzung des Kernels notwendigen Pakete automatisch als Abhängigkeiten installiert.

Benutzung

Vorbereitung des aktiven Kernels zum Patchen

Durch den Befehl

fedora-ksplice-prepare

kann der aktive Kernel zum Patch mit ksplice vorbereitet werden. Hierzu wird das entsprechende Quell-RPM des aktiven Kernels heruntergeladen und entpackt. Außerdem wird im Verzeichnis der Kernelquellen das Verzeichnis .ksplice mit den entsprechenden Dateien angelegt, die kpslice für die Erstellung des Patchmoduls benötigt.

Von fedora-ksplice heruntergeladene Daten, werden im Verzeichniszweig ~/.fedora-ksplice gespeichert.

Erzeugen des Kernelpatchmoduls

Durch den Befehl

$ fedora-ksplice-create <Patch>

kann aus der Patchdatei <patch> das entsprechende Kernelpatchmodul erzeugt werden. Dieser Vorgang benötigt sehr viel Zeit, da hierzu die Kernelquellen mehrfach übersetzt werden müssen.

Durch die Option

--id [BUILDID]

kann für das erzeugte Kernelpatchmodul, welches als tarball bereigtgestellt wird, einen Namen festlegen. Wird diese Option nicht angegeben, wird ein zufälliger Name generiert.

Anwendung der Kernelpatchmodule

Die Anwendung der Module erfolgt wieder durch die Perl-Skripten von ksplice ist dort weiter beschrieben.