FC6 Release Highlights

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Anmerkung Anmerkung: Die Release Highlights sind eine deutsche Übersetzung aus den offiziellen Release Notes. Dort stellen sie aber nur ein Kapitel in einem umfangreicheren Text dar. Daher sollte das Originaldokument zusätzlich herangezogen werden.

Inhaltsverzeichnis

Fedora Core 6 Tour

Ein mit Bildern und Videos gefüllte Tour durch das neue Release findet sich hier: http://fedoraproject.org/wiki/Tours/FedoraCore6

Neues in Fedora Core 6

Dieses Release beinhaltet signifikante neue Versionen von vielen Schlüsselkomponenten und Technologien. Das folgende Kapitel zeigt eine zusammengefasste Vorschau von den wichtigsten Änderungen seit Fedora Core 5.

Desktop

  • Dieses Release hat ein verbessertes "Look & Feel" für verschiedene Sprachen, mit der neuen Schriftart DejaVu als Standard.
  • Der Windowmanager Compiz ermöglicht bessere visuelle Rückmeldungen und eine Reihe von Desktopeffekten bereit, indem er das AIGLX-Framework benutzt. Mehr Informationen dazu sind verfügbar beim Fedora Rendering Project.
  • Dieses Release stellt mit puplet ein Miniprogramm bereit, welches den Benutzer bei neuen verfügbaren Softwareaktualisierungen benachrichtigt. Für mehr Informationen, siehe [1]
  • Dieses Release beinhaltet einen komplett neugeschriebenen und erweiterten system-config-printer, der das neuste CUPS 1.2 benutzt. Weitere technische Details sind verfügbar unter http://fedoraproject.org/wiki/Printing/AdminToolOutline und http://fedoraproject.org/wiki/Printing/AdminToolSpecifics
  • Dieses Release bringt GNOME 2.16 und KDE 3.5.4 mit.
  • Fedora Core 6 beinhaltet ein erfrischendes neues "DNA"-Theme, welches Teil der anhaltenden Arbeit des Fedora Artwork Project ist.
  • Dieses Release beinhaltet Dogtail, eine graphische Test- und Automatisierungsumgebung für den Desktop.
  • Dieses Release bietet die Finanzsoftware GnuCash 2.0, welche wichtige neue Funktionen und Verbesserungen der Bedienung mitbringt. Für mehr Informationen dazu, siehe GnuCash Features.
  • Der Helix Player wurde in Fedora Extras verschoben, nachdem Totem eine ähnlichen Funktionalilät aufweist.

Geschwindigkeit

  • Alle Anwendungen von Fedora Core wurden mit der Option `DT_GNU_HASH` neugebaut, welche eine Geschwindigkeitssteigerung von bis zu 50% durch dynamisches Linken ermöglichen.
  • Die Unterstützung für IMAP in Evolution wurde in diesem Release stark verbessert.
  • Dieses Release verbessert die Geschwindigkeit und Wartung durch Aufteilung von Paketabhängigkeiten in einer viel feineren Weise. Betroffene Pakete sind beagle, evince und NetworkManager. Für mehr Informationen zu diesen und verwandten Themen sollte Kapitel 7, "Package Notes" herangezogen werden.
  • In diesem Release wurde die Geschwindigkeit von yum, pirut und pup signifikant verbessert.
  • Fontconfig 2.4 verbessert die Startgeschwindigkeit und Speichernutzung.
  • Die Geschwindigkeit von Fedoras Standarddateisystem ext3 wurde beschleunigt in verschiedenen Versionen des Linux-Kernels.
  • Ein neuer Hintergrunddienst cached und verbessert die Geschwindigkeit von Netzwerkdateisystemen wie AFS und NFS. Dieser Dienst ist Teil der voranschreitenden CacheFS Entwicklung von Red Hat.
  • Der CUPS-Druckdienst startet weitaus schneller, seitdem es Geräte bei Benutzung erkennt.

Systemverwaltung

  • Anaconda, der Fedora-Installer kann sich jetzt mit zusätzlichen Repositories verbinden und der Nutzer kann dadurch direkt weitere Software installieren. Das Extra-Repository wird per default unterstützt und aktiviert, wenn man eine interaktive und netzgestützte Installation startet. Ausserdem unterstützt Anaconda jetzt IPv6.
  • Es ist ein neuer Virtualisierungsmanager (virt-manager) hinzugefügt worden, welcher als grafische Managementschnittstelle auf Xen aufsetzt.
  • Es gibt ein neues grafisches Tool zur Fehlerbehebung bei Problemen mit SELinux sowie Erweiterungen für den Nautilus Dateimanager.
  • Fedora Core 6 hat jetzt mit integrierten Smart-Card-Fähigkeiten die Möglichkeit, sichere Authentifizierungen zu gewährleisten. Dazu steht das neue CoolKey System zu Verfügung.
  • Weiterhin gibt es ein neues Tool (lvm2-cluster) zur intuitiven Kontrolle über Clusterdateisysteme.

System und Hardware

  • Fedora Core 6 basiert auf dem Kernel 2.6.18. Es wird keinen Unterschied mehr zwischen Single- und Multicoreprozessoren geben. Der Kernel erkennt automatisch die Prozessoreigenschaften und konfiguriert sich selbst. Ebenso wird der Apple Macintosh mit neuen Intel-Prozessoren unterstützt.
  • X.org 7.1 kann die Auflösung und Bildwiederholfrequenzen dynamisch konfigurieren, so dass der Nutzer nur noch wenige Angaben machen muss.
  • Einige exotische Sprachen wurden im Rahmen der i18n hinzugefügt. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe des im-chooser die Eingabemöglichkeit schnell und einfach umzuschalten.
  • Der Teil 1.x des GNOME-Projekts wurde aus Fedora entfernt, ist aber weiterhin durch das Extra-Repository verfügbar.

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