Evolution Exchange-Connector

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Evolution ist in der Lage sich mit einem Exchange-Server zu verbinden und damit eine Alternative zu Outlook als eMail-Client in solchen Umgebungen bereitszustellen.

Inhaltsverzeichnis

Evolution-Connector

Die Verbindung zu einem Exchange Server 2003 geschieht über das Plugin evolution-exchange. Das Plugin kann bei Bedarf mit dem Befehl

[root]# yum install evolution-connector

installiert werden. Ist dieses installiert und aktiviert, hat man bei der Einrichtung die Auswahl eine Verbindung zu Microsoft Exchange herzustellen.

Die Verbindung wird dabei über die Schnittstelle des Outlook Web Access (OWA) hergestellt. Der Connector kann neben eMails auch den privaten Kalender des jeweiligen Exchange-Postfachs sowie sogenannte Öffentliche Ordner (Public Folders) abrufen bzw. synchronisieren. Der Zugriff auf die globale Adressliste (GAL) bzw. ein gemeinsames Adressbuch ist ebenfalls möglich.

Evolution MAPI-Provider

Mit der Version 2.26 von Gnome hält eine neue Möglichkeit zur Verbindung mit Exchange Einzug in Evolution. Über die Bibliothek libmapi in Verbindung mit Samba 4 und OpenChange ist es möglich sein, Evolution auch mit einem Exchange-Server 2007 zu verbinden. Dieser sog. MAPI-Provider greift nicht mehr über die OWA-Schnittstelle auf den Exchange zu und soll die einzelnen Komponenten genau wie Outlook nutzen können. Das entsprechende Plugin wird bereits mit Fedora 11 verfügbar sein und kann mit dem Befehl

[root]# yum install evolution-mapi

installiert werden. Es sollte darauf geachtet werden nur eines der beiden Plugins zu installieren bzw. nicht zu verwechseln.

Aktuell setzt der Provider seitens des Exchange-Servers voraus, daß neben dem MAPI-Zugriff das jeweilige Postfach die sogenannten Öffentlichen Ordner (Public Folders) aktiviert hat.

Die aktuelle Version des MAPI-Providers ist lediglich eine Beta-Version, es gibt noch verschiedene Bugs und die Funktionalität ist noch nicht komplett.