Distribution
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Komplette Betriebssysteme die den, ursprünglich von Linus Torvalds entwickelten, Linux-Kern verwenden, werden Distribution genannt.
Der Distributor (Austeiler, Verbreiter) wählt einen Kern aus dem Kernel-Tree (Kern-Baum), trifft eine Auswahl an Programmen, die er der Distribution hinzufügt, um ein komplettes Betriebssystem anzubieten.
Der Distributor trägt, i.d.R. Sorge dafür, dass die Distribution verfügbar ist, gepflegt wird und oft wird eine Form der Unterstüzung zur Benutzung gewährt.
Also liegt die Auswahl des Kernes, der zusätzlichen Programme oder Programmpakete, sowie die jeweiligen Ausgabeversionen in der Hand des Distributors.
Der Distributor entscheidet ebenfalls über das verwendete Lizenzmodell und die Kosten die für Auslieferung oder Unterstützungsleistungen verlangt werden.
Je nach Distribution werden verschiedene Programmpakete vorgezogen und evtl. sogar vom Distributor weiterentwickelt oder Programme des Distributors ins Betriebssystem integriert.
Sicherheit, Stabilität, Umfang, Geschwindigkeit, Aktualisierungsintervalle, Unterstützungsumfang und Schwerpunktlegung des Verwendungszweckes einer Distribution werden also vom Distributor entschieden.
Letztendlich ist die Verwendung einer Distribution nicht zwingend notwendig, um ein Linux-Betriebssystem zu verwenden. Allerdings vereinfacht es die Einrichtung, Konfiguration und Wartung im Allgemeinen.
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