DCOP

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DCOP ermöglicht die Kommunikation von KDE-Programmen.

DCOP - Desktop Communication Protocol (Arbeitsoberflächen Kommunikationsprotokoll) ist ein IPC - Interprocess communication (Kommunikation zwischen Prozessen) / RPC - Remote procedure call (Ferner Prozedur Aufruf) Mechanismus, welches über sockets (Anschlüsse an das Betriebssystem, die einen Port/ein Portal für die Kommunikation bilden)(man socket) realisiert wird. Unterstützt werden Domain (Bereichs) und TCP/IP Anschlüsse. DCOP nutzt das (ICE) Inter Client Exchange Protokoll auf, welches seit X Version 11, Ausgabe 6.4, den Standard für den Austauch zwischen X-Clients darstellt. Zudem wird Qt benötigt, sonst werden keine anderen Bibliotheken benötigt.

Der DCOP-Dienst ist der Anprechpartner für alle Programme, die DCOP zum Informationsaustausch nutzen. Aufrufe und Nachrichten für den entsprechenden "Ansprechparter" werden vom DCOP-Dienst weitergeleitet. Ein Aufruf (call) startet eine Sitzung, da eine Resonanz erwartet wird, Einweg-Nachrichten (send and forget messages) erfordern keine, vom DCOP-Dienst verwaltete, Sitzung.

Die gesendeten Daten werden sequentiell durch die QDatenstrom Operatoren, welche in allen Qt-Klassen verfügbar sind, behandelt (marshalled (überwacht), wie in CORBA. Diese "Überwachung" kann sogar per Hand definiert. Dcopidl und dcopidl2cpp sind Übersetzer, ähnlich dem von der NASA genutzten IDL- (Interactive Data Language | Interaktive Daten Sprache) Übersetzer, welche Stümpfe und Grundgerüste erstellen.

D-Bus, ein Nachrichten Transfer System, stadardisiert durch freedesktop.org, wurde durch DCOP stark beeinflusst und ersetzt, seit der vierten Generation von KDE, DCOP.

Quelle

Weiterführende Informationen

Betreffend:
KDE

D-Bus

CORBA

IDL