Aiptek USB Keychain MP3 Player einrichten
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Der Grund für diesen Eintrag ist, daß der MP3-Player vom nativen Kernel nicht erkannt wird. Es ist deshalb notwendig die Geräteinformationen des Aiptek MP3 Players in der Datei unusual_devs.h bekannt zu geben und einen neues Kernelmodul usb-storage zu erstellen.
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Programm-Abhängigkeiten installieren
Als Beispiel dient die Kernelversion 2.6.19-1.2895.fc6 i686. Im ersten Schritt überprüfen wir, ob das Paket kernel-devel installiert ist.
rpm -q kernel-devel
Ausgabe z.B.:
kernel-devel-2.6.19-1.2895.fc6
Installierte Kernel Version ermitteln
rpm -q kernel
Ausgabe z.B.:
2.6.19-1.2895.fc6 i686
yum-utils installieren
Es wird das Programm yumdownloader aus den yum-utils benötigt um die Kernel-Sourcen bequem herunterladen zu können.
Kernel-Sourcen
Kernel-Sourcen herunterladen
Kernel-Sourcen installieren
Kernel-Sourcen entpacken
In das /usr/src/redhat/SPECS wechseln
und das Paket entpacken
Kernel-Quelle verschieben
Die Quellen befinden sich jetzt unter /usr/src/redhat/BUILD/kernel-2.6.19/, wir wollen diese jedoch nach /usr/src/ verschieben.
Link auf die aktuellen Kernelsourcen erstellen
Dann wechseln wir in das Verzeichnis /usr/src und legen dort einen Link an, der auf die aktuellen Kernelsourcen zeigt.
Link zu den Sourcen
Editieren der Kernelsourcen
Nun muss ein Eintrag in das /usr/src/linux/drivers/usb/storage/unusual_devs.h gemacht werden.
Dieser Eintrag muss hinzugefügt werden.
UNUSUAL_DEV( 0x08ca, 0x3103, 0x0100, 0x0100,
"AIPTEK",
"Aiptek USB Keychain MP3 Player",
US_SC_DEVICE, US_PR_DEVICE, NULL,
US_FL_IGNORE_RESIDUE),
Kernel-Module erstellen
Durch Absetzen des Kommandos make modules werden alle Kernelmodule erstellt. Dies kann man natürlich auf die benötigten Module einschränken, dazu sind dann aber weitere Kenntnisse über die erforderlichen Module notwendig. Zuerst muss in das Verzeichnis gewechselt werden.
Nun können die Module erstellt werden
Kernelmodul usb-storage laden
Um sicherzugehen, dass kein USB-Storage-Modul geladen ist, entladen wir dieses mit dem Kommando
Nun können wir das selbst kompilierte Modul laden
Damit das neue Modul dem aktuellen Kernel zur Verfügung steht, kopieren wir es in das Modules-Verzeichnis. Zuerst sichern wir aber das originale Kernelmodul.
Nun kopieren wir das neue Modul
USB-Device auflisten
Nun können die Informationen über die USB-Geräte ausgelesen werden.
cat /proc/bus/usb/devices
Die Ausgabe sieht in etwa so aus.
T: Bus=03 Lev=02 Prnt=02 Port=01 Cnt=02 Dev#= 12 Spd=12 MxCh= 0 D: Ver= 1.10 Cls=00(>ifc ) Sub=00 Prot=00 MxPS=64 #Cfgs= 1 P: Vendor=08ca ProdID=3103 Rev= 1.00 S: Product=AIPTEK S: SerialNumber=SDC/MMC C:* #Ifs= 1 Cfg#= 1 Atr=80 MxPwr=100mA I: If#= 0 Alt= 0 #EPs= 2 Cls=08(stor.) Sub=05 Prot=50 Driver=usb-storage E: Ad=81(I) Atr=02(Bulk) MxPS= 64 Ivl=0ms E: Ad=02(O) Atr=02(Bulk) MxPS= 64 Ivl=0ms
Zugriff auf den Stiftspeicher des MP3 Players
Das Standard-Dateisystem des Stiftspeichers ist vfat. Der USB-Massenspeicher wird als SCSI-Schnittstelle durch den Kernel behandelt, folglich muss eine der /dev/sd* Gerätedevices, gewöhnlich /dev/sda1 zum Einhängen verwendet werden.
Speicher in Dateisystem ein- und aushängen
Einhängen unter der Voraussetzung, dass das Verzeichnis /media/usbdisk existiert.
Aushängen